Mai 17th, 2011 by Alexander Becker

Für Werber, Journalisten, Manager und Web-Worker gilt: Jeder ist längst seine eigene Marke. Es ist richtig und wichtig, dass man für das Unternehmen, für das man arbeitet alles gibt. Am Ende des Tages steht man trotzdem alleine da. Es kann also von entscheidender Bedeutung sein, dass man seine Arbeitszeit auch immer für eine wenig Ego-PR nutzt. Es ist schön, wenn der Chef die eigenen Leistungen wahrnimmt. Noch besser ist es allerdings, wenn auch die Konkurrenz und möglichst viele Andere aus der eigenen Branche die Leistungen registrieren.

Doch wie trommelt man am geschicktesten in eigener Sache? Neben dem Aufbau eines Offline-Netzwerkes ist es wohl am effektivsten die typischen Social Media-Plattformen zu nutzen. Doch immer mehr Journalisten, Werber und Web-Worker stehen vor dem Dilemma, wie man am besten Facebook und Twitter nutzt?

Alle drei Berufsgruppen haben gemeinsam, dass die klassische Work-Life-Balance nicht mehr existent ist. Das Private und Berufliche sind längst untrennbar miteinander verwoben. Das zeigt sich auch in den meisten Facebook und Twitter-Streams. Neben Wochend-Meldungen wie “Jetzt in den Indoor-Spielplatz”, “OMG war der Kindergeburtstag anstrengend”, finden sich interessante Linktipps, die für Kollegen bestimmt sind und jede Menge Hinweise für über die eigene Arbeit, die das Interesse der Social Network-Fans auf die eigenen Leistungen lenken soll. Das Problem: Die Ego-PR-Beiträge passen nicht zu den Privat-Statusmeldungen und führen oftmals sogar dazu, dass Kollegen, potenzielle Arbeit- und Auftraggeber erst gar nicht den eigenen Stream abonnieren, weil sie die Nicht-Job-Postings als störend Empfinden.

Die Lösung: In einem hervorragenden Gastbeitrag für das Nieman Journalism Lab spricht sich Vadim Lavrusik dafür aus, dass Journalisten eigene Seiten bei Facebook aufsetzen sollten. “Um professionelle Inhalte zu transportieren seien Seiten geeigneter als eingestreute beruflich orientierte Beiträge in privaten Profilen”, fasst Ulrike Langer den Text zusammen.

“Journalists can be an even more active part of that conversation. Though many journalists already have personal profiles on Facebook, public Pages enable them to build a professional presence, opening them up to readers beyond Facebook’s 5,000 friend limit and, importantly, helping them to separate their professional presence from their personal on the site”, schreibt Lavrusik. Auch wenn er sich überwiegend an Journalisten wendet, gilt das genauso für viele andere Berufsgruppen.

Mit dieser Lösung kann sich Daniel Fiene nur bedingt anfreunden: “In seinem Journalisten-Führer empfiehlt Facebook dieses Problem mit einer eigenen Seite zu lösen”, bloggt Fiene. “Aber irgendwie widerstrebt mir meine eigene Daniel-Fiene-Facebook-Seite zu eröffnen, auf der die Leute auf „like“ drücken können. Zu sehr klebt an dieser Funktion für mich noch die „Fan werden“-Funktion. Das gefällt mir nicht. Ich bin Journalist – und keine Boyband.” Auch diese Argumente lassen sich gut nachvollziehen.

Als erfolgreicher Blogger sollte man sich jedoch darüber im Klaren sein, dass es offenbar nicht ganz ohne “Boyband-Effekt” geht. Meiner Meinung nach lässt sich das Dilemma recht einfach lösen. Erst, wenn man wirklich regelmäßig etwas interessantes zu sagen hat, macht eine eigenen Seite und eine Stricke Social Media-Work-Life-Trennung auch wirklich Sinn.

Mai 13th, 2011 by ethority - Social Media Intelligence Team

Top Twitter-Links:

Neue Funktion: Facebook-Seiten können jetzt auf Fotos markiert werden

Bisher können allerdings Seiten der Kategorie „Brands & Products“ sowie „People“ auf Fotos markiert werden. Der neuen Funktion wird ein hoher Stellenwert zugewiesen. Markiert ein Nutzer beispielsweise eine Marke auf einem seiner Bilder, so erscheint dies auch auf der Facebook Seite, ist somit auch für andere Nutzer sichtbar und kann zur Generierung neuer Fans genutzt werden.

facebookbiz.de

Neuer Trend im auf Facebook, Twitter und Co.: „Foodtography“

Immer mehr User veröffentlichen Fotos ihrer Mahlzeiten. Die Gründe hierfür variieren hierbei von der Selbstdarstellung bis hin zum Führen eines „Esstagebuchs“. Übrigens: am meisten werden Süßspeisen dicht gefolgt von Gemüse fotografiert.

mashable.com

Datenpanne bei Facebook

Jahrelang konnten Werbekunden möglicherweise auf die Daten von Facebook-Nutzern zugreifen. Facebook hat bereits Maßnahmen zur Schließung der Sicherheitslücke getroffen. Den Nutzern wird empfohlen ihr Passwort zu ändern.

heute.de

Strategiewandel: Pepsi setzt auf Social Media Marketing

Wer kennt sie nicht, die bekannten Pepsi-Spots in der Werbepause des Super Bowl. Doch damit soll jetzt Schluss sein. Seit 23 Jahren wird es in der nächsten Saison keinen Spot mit Justin Timberlake, Britney Spears und Co. mehr geben. Der Werbeetat wird stattdessen in Social Media Aktivitäten des Unternehmens fließen.

jeffbullas.com

Highlight der Woche

Kampf der Giganten: Facebook gegen Google

Wie am Donnerstag bekannt wurde, beauftragte Facebook eine Agentur, die Google-kritische Artikel in Umlauf bringen sollte. Ein Agenturmitarbeiter, der sich weigerte Unwahrheiten über die Suchmaschine zu verbreiten, ließ den geheimen Deal platzen.

spiegel.de

Fundstück der Woche

Video: A World Without Facebook

Viele beeindruckende Zahlen und Fakten des Netzwerks sind hier in Videoform dargestellt:

A World Without Facebook from Kelly Lacy on Vimeo.

125 Jahre Coca-Cola Jubiläumsspot

Coca-Cola feiert 125-jähriges Jubiläum mit gelungenem Coke-Spirit Imagefilm. Auf den digitalen Plattformen, wie der Coca-Cola Facebook Seite gibt es dazu 125 Gründe, um an eine bessere Welt zu glauben.

Facebook, Google, Coca Cola   Weekender KW 19

Mai 2nd, 2011 by Alexander Becker

Noch immer betreiben selbst vermeintliche Experten Social Media, indem sie einfach irgendwan irgendwas in “Twitter oder Facebook reinschreiben”. Das ist oftmals amüsant, hilft bei einer professionellen Kommunikation aber immer nur bedingt weiter.

Denn das Hauptziel der meisten Social Media-Kommunikation lautet immer: möglichst viele Nutzer erreichen. Das Funktioniert, indem man seine Postings so aufbereitet, dass sie einfach zu lesen sind, den Nutzer nicht langweilen und trotzdem eine seriöse Botschaft transportieren und indem man sie dann platziert, wenn sie von möglichst vielen Menschen gelesen und im Idealfall weiterverbreitet werden.

Mit der richtigen Länge eines Facebook-Postings beschäftigt sich Buddy Media und Jochen Hencke: “‘In der Kürze liegt die Würze’, dieses Sprichwort scheint wohl auch bei Facebook-Statusupdates zu gelten. Laut einer Untersuchung von Buddy Media, weisen Posts mit einer Länge bis zu 80 Zeichen eine 27 Prozent höhere Interaktionsrate auf, als längere”, schreibt Hencke. “Am erfolgreichsten sind die Posts übrigens, wenn sie an einem Donnerstag oder Freitag”.

Mit der richtigen Uhrzeit beschäftigt sich dagegen Robert Basic. Der Blogger stellt deshalb das Tool Tweriod vor. Das Angebot kann bereichnen, wann die eigenen Twitter-Follower am aktivsten. Damit lassen sich dann wiederum einfache Rückschlüssen anstellen, wann die beste Zeit für eigene Postings ist. Es gilt die Regel: Je mehr Follower gerade aktiv sind, desto höher ist die Wahrscheinlickeit, dass die eigenen Nachrichten gelesen und weiterverbreitet wird.

Auf die Länge und die Uhrzeit kommt es an
Beispiel-Grafik von Tweriod

Basic schreibt über das Tool: “Wozu man das brauchen kann? Einmal aus Spaß an statistischen Spielereien. Und zum anderen zur Veröffentlichung von Tweets, um möglichst viele “wache” Follower zu erreichen. Tweets zeigen eine ziemlich kurze Halbwertszeit auf, viele sind schon nach 1 Stunde vergessen, im gesamten Twitter-Strom von 150 Mio Tweets pro Tag.”

April 28th, 2011 by ethority - Social Media Intelligence Team

Für ein erfolgreiches Multi-Channel-Marketing ist es wichtig, Social Media in viele bestehende Marketingkanäle einzubinden. Sogar die guten alten Newsletter lassen sich mit Facebook und Co. verknüpfen. Über SWYN (Share-With-Your-Network)-Funktionen können Inhalte aus E-Mails an soziale Netzwerken übermittelt werden.

Doch entstehen bei der Kombination vom traditionellen E-Mail-Marketing und neuartigen dynamischen Social Media Technologien nennenswerte Vorteile?

Michael Wandrey, Student der Fachhochschule Kiel, geht im Rahmen seiner Master-Thesis unter der Überschrift „Erfolgsmessung im Social E-Mail-Marketing“ dieser Fragestellung nach. Dabei werden folgende Aspekte beleuchtet:

• In welcher Weise ergänzen sich Social Media und E-Mail Marketing als digitale Marketingkanäle?
• Wie lassen sich die Wechselwirkungen von Social Media und E-Mail Marketing quantitativ und qualitativ messbar machen?
• Welche KPIs (Key Performance Indicators) sind für eine Bewertung der Verknüpfung von Social Media und E-Mail Aktivitäten notwendig?

Um den aktuellen Status Quo des Einsatzes in der Praxis zu erfahren, wurde eine Umfrage erstellt, welche sich speziell an Marketer, Unternehmer, Entscheider und Interessierte richtet.

Eine Teilnahme ist unter dem folgenden Link möglich: http://svy.mk/eSnlOL und dauert nicht länger als 5 Minuten.

Die Ergebnisse werden Anfang Juni auf der Website des Newsletter-Systems sitepackage:// veröffentlicht.

April 27th, 2011 by Alexander Becker

Der Siegeszug von Smartphone- und Facebook-Applikationen scheint zur Zeit unaufhaltsam. Der neueste Trend im App-Business ist die Applikation zum Event. Dabei ist die Idee gar nicht schlecht. Denn eine Applikationen bieten einen festgelegten Rahmen und eine klar definierte Nutzerführung, innerhalb der ein Fan ein Ereignis entweder miterleben oder aber begleiten kann.

Gerade für Anhänger und Enthusiasten einer bestimmten Sache, die nicht gerade eine gewisse Technik-Affinität mit sich bringt, bietet sich deshalb eine App-Lösung geradezu an.

Zwei konkrete Beispiele in der vergangenen Tage belegen diese These:

1. Zur Seligsprechung von Papst Johannes Paul II. bringen Weltbild und picture alliance die Wissens-App “Santo Subito” für das iPad/iPhone. Die Applikation soll die wichtigsten Stationen des Lebens, des Denkens und des Wirken des Kirchenoberhauptes in kompakter und moderner Form aufbereiten.

Neuer Trend: die App zum Event

Ein geschickte Schachzug. Mit der multimedialen und sehr populärwissenschaftlichen Aufbereitung als Wissens-App erreicht die katholische Kirche und ihr Weltbild-Verlag nicht nur gläubige Christen, sondern auch die Generation “Galileo” und “Welt der Wunder”

2. Die Arvato-Tochter Medienfabrik hat mit dem Weddingbook 2011 eine Facebook-App entwickelt. Mit ihrer Hilfe kann man über das weltgrößte Soziale Netzwerk zur Trauung gratulieren soll. Die Glückwünsche werden anschließend gedruckt und dem Brautpaar ganz analog via Offline-Post zugeschickt.

April 15th, 2011 by ethority - Social Media Intelligence Team

Top Twitter-Links:

Pril Social Media Kampagne

Eigentlich eine gute Idee, den Kunden das Design der Pril-Flasche zu überlassen und eine „Limited Edition“ heraus zu bringen. Dabei ist der Schuss nach hinten los gegangen und Platz 1 belegt kein sommerliches Blumendesign, sondern eins mit der Aufschrift „Schmeckt lecker nach Hähnchen!“.

t3n.de

Spende mich nass

Simon Sturm und Markus Peitz gewinnen die Deutschland-Auswahl für den „Young Cannes Lions Wettbewerb“ mit ihrem Spendenaufruf an die Trinkwasserinitiative Viva con Agua.

wuv.de

Desperados Kampagne

Endlich mal wieder eine sehr gelungene interaktive Kampagne, die Spaß macht!

facebookbiz.de

Highlight der Woche

re:publica 2011

Die letzten 3 Tage drehte sich in Berlin bei der re:publica 2011 alles um Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft.

ethority war mit Dr. Benedikt Köhler, COO, vertreten. Er hat zu den Themen „Social Media Measurement – Aktuelle Trends und der Stand der Forschung“ sowie „Die Illusion vom öffentlichen Raum – Public Authority vs. Open Environments“ gesprochen.

Jörn Jagdhuber, Director Partner Management, haben vor allem die Vorträge basierend auf politischen Themen, wie z.B. „Leaking Transparency“ und „Egyptian Social Media Sories“ begeistert. Gerne hätte er noch mehr über die gesellschaftlichen Auswirkungen hervorgerufen durch politische Blogs erfahren. Das Bloggerevent hat sich gelohnt und es war toll viele alte Bekannte zu treffen.

Videos zur re:publica: Klick!

Fundstück der Woche

The current state of Social Networks

[Infografik] Überraschung: Wenn es um den Frauenanteil geht, liegt “wer-kennt-wen.de” an 1. Stelle.

Social Media Kampagnen und re:publica 2011   Weekender KW 15

April 1st, 2011 by ethority - Social Media Intelligence Team

TOP TWITTERLINKS:

Europäischer Gerichtshof entscheidet: Auch Tiere haben ein Recht auf Privatsphäre im Internet

Jetzt ist es offiziell! Den Usern wird geraten, ihre Fotos schnell zu sichern und zu archivieren, bevor sie unwiederbringlich aus dem Netz gelöscht werden. Facebook Alternative ist ein eigenes Profil für die geliebten Hausmitbewohner. Dr. Benedikt Köhler, selbst Katzenbesitzer, ist positiv überrascht: “Aus privater Sicht begrüße ich die Entscheidung. Ich mag es schließlich auch nicht, wenn Bilder meiner Katze im Web einfach so verbreitet werden.“

http://www.isarrunde.de/

„Gefällt mir“ bei Facebook – „+1“ bei Google

Durch den neuen +1-Button möchte Google die Suchergebnisse eines Nutzers stärker mit seinem Freundeskreis verknüpfen. Einzelne Suchergebnisse und Inhalte können nun durch einen Klick auf „+1“ hervorgehoben werden.

http://mashable.com/

Reaktion auf den +1-Button von Google: Facebook führt +2 Button ein

Der Kampf um den „Gefällt mir“-Button geht in die nächste Runde. Nachdem Google gestern die neue +1-Funktion präsentierte, reagierte Facebook unverzüglich: von nun an kann man nicht nur „liken“ sondern auch „pluszweien“.

http://www.blogspan.net/

FullyFollow.Me – Neuer Service für Social Networks

FullyFollow.Me macht’s möglich – User können von nun an ihre Accounts bei Twitter, Facebook und LinkedIn zu einem einzigen Account verknüpfen. Das Besondere daran: ein Klick genügt und die User können die neusten Aktivitäten ihrer Freunde verfolgen.

http://thenextweb.com/

Behind the Scences at Facebook

MTV Zuschauer in den USA erhielten am vergangenen Mittwoch Einblicke in die Vorgänge des weltweit größten sozialen Netzwerks. Die Videos der Doku sind nun auch online verfügbar:

http://allfacebook.de/

Highlight der Woche:

Aprilscherze 2.0

Die Aprilscherze eroberten das Netz. Bei Twitter waren sie der Trend des Tages und auch Google setzte am Tag der Scherze verstärkt auf Witze. Googles beliebtester Scherz: das Finger Work-Out „Chromericse“, das ein schnelleres Surfen auf dem Browser Google Chrome versprach.

http://meedia.de/

Fundstück der Woche:

Infografik: 20 Fakten über YouTube

Schon gewusst? YouTube belegt Platz 3 der meistbesuchten Websites weltweit. Alle weiteren Fakten zum Video Sharing Portal gibt es hier:

+1 Google, tierische Privatsphäre, Facebook    Weekender KW 13

http://www.go-gulf.com/

März 28th, 2011 by ethority - Social Media Intelligence Team

Die ISH ist die Weltleitmesse u.a. für Bad- und Klimatechnik wie für Erneuerbare Energien und findet alle 2 Jahre in Frankfurt statt. Diese Gelegenheit wollte Hansgrohe unbedingt für einen nachhaltigen Eindruck nutzen und auch im Social Web seine Innovationsführerschaft unter Beweis stellen. Gesucht wurde eine Idee, die die Messebesucher persönlich anspricht, Spaß macht und zugleich unterhält. Diese Herausforderung hat unser Social Media Team gerne angenommen und das Ergebnis wurde zum Start der ISH am 15.03. gelauncht: Die Footprint App.

Spurensuche bei Hansgrohe mit der Footprint App

Das Messepublikum konnte ganz persönliche Eindrücke und Statements zur Messe und zum Hansgrohe Stand über die Footprint App , die auf 6 Samsung Galaxy Tabs installiert war, teilen. Dazu machten die Hansgrohe Hostessen nicht nur eine gute Figur, sondern waren mit den Galaxy Tabs auf der Spurensuche, fotografierten die Messebesucher und nahmen ihre persönlichen Statements auf. Anschließend liefen die Bilder live in einer Slideshow im Facebook App Reiter zusammen und wurden gleichzeitig auf der Hansgrohe Website über ein iFrame eingebunden. Somit erhielten Hansgrohe Fans Live-Eindrücke der Messe. Ein abendliches Highlight war dazu ab 18 Uhr die Präsentation über einen 15 qm Screen, die beim netten Beisammensein zur Happy Hour für genügend Gesprächsstoff sorgte.

Spurensuche bei Hansgrohe mit der Footprint App Spurensuche bei Hansgrohe mit der Footprint App Spurensuche bei Hansgrohe mit der Footprint AppSpurensuche bei Hansgrohe mit der Footprint App

Weitere Spuren konnten am Hansgrohe Stand über QR-Codes entdeckt werden, die an bestimmten Touchpoints angebracht waren. Smartphone User hatten die Möglichkeit die QR Codes abzuscannen und über Webseiten weitere informative Details zum Thema zu erhalten.

Hansgrohe und ethority freuen sich über den Riesenerfolg auf der ISH: Insgesamt haben die Funktionen und die Präsentation bei allen Besuchern des Hansgrohe Standes Begeisterungsstürme ausgelöst und waren eines der Messegespräche. 1.129 Footprints kamen am Ende zustande, die im Nachhinein eine sehr schöne Erinnerung sind und schon Lust auf die nächste ISH 2013 machen.

März 24th, 2011 by Alexander Becker

Kennen Sie Ihre größten Facebook-Fans? Wahrscheinlich nein, denn das ist äußerst schwer herauszufinden . Hier will FanGager Abhilfe schaffen. Das neue Analyse-Tool für Fanseiten zeigt unter anderem die zehn aktivsten Kommentatoren und Liker eines Facebook-Angebotes.

Bislang verrät das US-Network nicht die Identitäten der größten Anhänger. Den Webmastern stellt die Plattform zwar eine Vielzahl von statistischen Daten, wie die Zahl der aktiven Nutzer pro Monat oder die Zahl der Fanseiten-Besucher.

FanGager funktioniert denkbar einfach. Die Webmaster müssen nur die URL ihrer Fanpage eingeben und schon analysiert die Daten und verspricht innerhalb von 24 Stunden ein Reporting via E-Mail zu schicken.

“Für das Marketing ist es sicherlich interessant zu sehen, wer sich für eine Marke engagiert und auch wie sehr” schreibt t3n.de “Fans lassen sich beispielsweise mit einem Gewinnspiel oder einer Verlosung sehr schnell generieren, doch wirklich engagiert sind diese Fans erstmal nicht. Ändern könnte eine Marke dies durch die Belohnung von treuen und engagierten Fans, die mit dem FanGager regelmäßig identifiziert werden.”

März 17th, 2011 by Alexander Becker

Spätestens seit der Pro-Guttenberg-Gruppe “Wir wollen Guttenberg zurück” wissen wir: Facebook kann in Deutschland mittlerweile Massen mobilisieren. Wenn auch nur im virtuellen Raum.

“Atomkraft? nein Danke!”: Der nächste Facebook Hype?

Da stellt sich unweigerlich die Frage, was in dem Netzwerk in Anbetracht der Flut- und Atom-Tragödie in Japan. Die Antwort überrascht. Auch in diesem Fall, starten Facebook-Nutzer eine politische Aktion. Die Facebook-Applikation “Atomkraft? Nein Danke!” hat mittlerweile 99.224 aktive Nutzer.

Die Idee hinter der App macht die Teilnehmer zu Botschafter der Aktion für “Atomkraft? Nein Danke!”, in dem das jeweilige Profilbild mit dem bekannten 80er-Jahre-Logo versehen wird.

Entwickelt wurde die Applikation von Stephan Alber von der FH Furtwangen.

Wie erfolgreich die Aktion von Alber tatsächlich ist, kann jeder Facebook-Nutzer mit einem kurzen Blick in sein eigene Freundeliste überprüfen. Denn mittlerweile müsste fast jeder zumindest einen Facebook-Freund haben, in dessen Bild das entsprechende Logo steckt.

März 14th, 2011 by Alexander Becker

Es klingt banal, wird aber zum ersten Mal so richtig wissenschaftlich untersucht: Eine US-Studie hat herausgefunden, dass Frauen, die viele Fotos von sich selbst bei Facebook hochladen, das Social Network zur Selbstbestätigung brauche. Sie haben ein geringeres Selbstvertrauen und sind empfänglich für Marktforschung. Das berichtet die Los Angeles Times.


Die Macher erklären Ihre Studie via YouTube

Die Studie der University of Buffalo untersuchte das Social Network-Verhalten von 311 Männer und Frauen im Alter von 23 Jahren. Die Wissenschaftler sahen sich an, wie die Testpersonen ihre Nutzer-Profile pflegen, welche und wie viele Fotos sie teilen, und wie sie mit vermeintlichen und echten Facebook-Freunden umgehen.

“The results suggest persistent differences in the behavior of men and women that result from a cultural focus on female image and appearance,” sagt Assistenz-Professor Michael A. Stefanone. “It is disappointing to me that in the year 2011 so many young women continue to assert their self worth via their physical appearance — in this case, by posting photos of themselves on Facebook as a form of advertisement. Perhaps this reflects the distorted value pegged to women’s looks throughout the popular culture and in reality programming from ‘The Bachelor’ to ‘Keeping Up with the Kardashians.’”

Besonders Erstaunlich: Menschen, deren Selbstvertrauen auf Werten wie akademische Titel, Familiensinn (“family love and support”) oder einen tugendhaften und moralischen Lebenswandel beruhen, interessieren sich weniger für Social Networks und Social Media.

Die Studie wurde in der vergangenen Woche im Journal Cyberpsychology, Behavior and Social Networking veröffentlicht

Juli 2nd, 2010 by ethority - Social Media Intelligence Team

TOP 4 TWITTERLINKS:

Ich chatte, also bin ich: die Bedeutung sozialer Netzwerke für junge Menschen

http://www.welt.de

Warum (zum Teufel) nutzen Leute eigentlich Gowalla, Foursquare & Co.?

http://t3n.de

Web 2.0 ändert Arbeit der Führungskräfte schon erheblich: Die Einbindung von Social Media ins Unternehmen ist häufig dem Engagement von Mitarbeitern zu verdanken

http://derstandard.at

What Twitter Places Means for the Future of Location

http://mashable.com

BLOGARTIKEL DER WOCHE:

ethority’s Eventfahrplan (Juni-Oktober 2010)

Der Eventplan für die nächsten Monate steht fest. Unsere Beiträge/ Referenten sowie die Programm- und Anmeldelinks zu den Events findet ihr in unserem Blogartikel der Woche. Hier die noch kommenden Events im Überblick:

Event: 12.07.2010 Lehrgang „Social Media Manager“ an der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing in München
Referent: Dr. Benedikt Köhler mit „Social Media Monitoring und Kennzahlen“

Event: 14.07.2010 Twittwoch in München
Referent: Dr. Benedikt Köhler (mit Daniel Leicher) mit “Slow Media und Digital Natives”

Event: 21.07.2010 Social Media Akademie
Referent: Dr. Benedikt Köhler mit “Social Media Präsenzen”

Event: 01.09.2010 Social Media Summit in Wiesbaden
Referent: Felix Fiek mit “Das Social Media Prisma als Orientierungshilfe im Web 2.0-Dschungel

Event: 10.09.2010 stART-Conference in Duisburg
Referent: Dr. Benedikt Köhler mit “Gutes Geld für gute Medien”

Event: 05.10.2010 ccScience2010 in Leipzig
Referent: Dr. Benedikt Köhler mit “Warum Unternehmen umdenken müssen, um in Zukunft erfolgreich zu sein“

FUNDSTÜCK DER WOCHE:

Einfach die gestellten Herausforderungen so schnell wie möglich lösen und den Ball über die Ziellinie bringen, heißt es bei unserem Kunststück der Woche: Google Chrome FastBall.
Chrome FastBall und Sociale Netzwerke   Weekender KW 26

März 31st, 2010 by ethority - Social Media Intelligence Team

Facebooks Nutzerzahlen steigen bekanntermaßen nach wie vor rapide an und es wird immer mehr zu einem wichtigen Fixpunkt im Leben vieler User. Die wachsenden Nutzerzahlen ziehen auch immer wieder Veränderungen nach sich. So arbeitet Facebook schon wieder an neuen Datenschutz-Bestimmungen, die am Freitag letzter Woche vorgestellt wurden. Auch diesmal bekommen die Nutzer eine Woche Zeit, um sich mit den Veränderungen auseinander zu setzen und gegebenenfalls Veto einzulegen. Diese Möglichkeit wird auch bereits umfassend genutzt. Hauptkritikpunkt ist der zukünftige Umgang mit Nutzerdaten:

Facebook verärgert erneut mit Datenschutzrichtlinien

Grund für die Entrüstung: Facebook plant die Weiterleitung von Nutzer-Daten an Drittunternehmen. Und zwar ohne vorherige aktive Zustimmung der User. Das vorgesehene Szenario besteht darin, dass die persönlichen Daten umgehend übermittelt werden, sobald ein User die Website des anderen Unternehmens betritt und währenddessen noch bei Facebook eingeloggt ist. Die betreffenden Daten sind: Name (und Namen der Freunde), Profilbilder, Geschlecht und geteilte Inhalte, sofern diese als öffentlich sichtbar eingestellt sind:  Also die persönlichsten Daten, die ein Nutzer auf Facebook preisgeben kann. Die Begründung für diese Öffnung der Privatsphäre durch Facebook fällt äußerst mager und konstruiert aus: Man wolle es den Nutzern ermöglichen auch auf anderen Seiten „nützliche Erfahrungen im sozialen Bereich machen zu können“. Dass mit den Anbietern gesonderte Vereinbarung in puncto Datenschutz getroffen werden und dass es möglich sein soll, die Weitergabe von Daten an andere Plattformen zu blocken, ändert wahrscheinlich nicht allzu viel an dem Gefühl, dass Facebook nun beginnt, Daten an Dritte weiterzugeben, ohne dass dem eine aktive Erlaubnis des Nutzers vorausgehen muss.

Wieder einmal zeigt sich: Facebook ist sich der Brisanz des Themas Datenschutz durchaus im Klaren und zeigt auch Ansätze sich für den Datenschutz seiner Nutzer einzusetzen. Trotzdem werden bei der Planung der Datenschutzrichtlinien offenbar auch immer wieder wirtschaftliche Gesichtspunkte mit in die Waagschale geworfen, die sich schließlich in den Richtlinien niederschlagen.

Daher ist der Studie der Stiftung Warentest, die wir vor einigen Tagen an dieser Stelle vorgestellt haben, offenbar doch eine ganze Menge Wahrheit beizumessen.

Einziger Schutz vor Datenmissbrauch kann also wie immer nur die eigene Initiative sein: Entwicklungen verfolgen und entsprechende Maßnahmen ergreifen. Im Fall von Facebook sind es besonders Informationen, die laut Privatsphäre-Einstellungen für „jedermann“ sichtbar sind, die potenziell an andere Webseiten und Unternehmen weitergeleitet werden. Wer also so gut wie möglich die Kontrolle über seine Daten behalten möchte, sollte seine Privatsphäre Einstellungen dringend einmal prüfen und überdenken.

Nachtrag: Soeben bei www.basicthinking.de gelesen: Bei Facebook fielen gestern für 30 Minuten die Privatsphäre-Einstellung aus, so dass E-Mail-Adressen von mehr als 400 Millionen Mitgliedern offen lagen!

März 25th, 2010 by ethority - Social Media Intelligence Team

Die Stiftung Warentest hat die „populärsten Internetseiten“, sprich Soziale Netzwerke, auf Daten- und Jugendschutz geprüft und ist auf mehr oder weniger mangelhafte, wenn aber auch nicht überraschende, Ergebnisse gestoßen. Grundlage für die Ermittlungen war ein „Hackerangriff“ der Warentestmitarbeiter auf die Plattformen, natürlich nicht ohne sich dafür die Genehmigung der Anbieter einzuholen,  mit Ausnahme von u.a. Facebook, LinkedIn und MySpace, die sich dagegen aussprachen, was gleich einen Abzug in der B-Note bedeutete („Die Ablehner wurden wegen mangelnder Transparenz abgewertet“).

Es folgt  eine kurze Zusammenfassung der Gesamtnoten, gefunden bei www.basicthinking.de, wo es auch eine ausführlichere Bewertung zu lesen  gibt :

Facebook 3,9

LinkedIn 4,9

MySpace 4,6

Xing 3,3

Wer-kennt-wen.de 2,8

Lokalisten 2,9

SchülerVZ 2,6

StudiVZ 2,2

Laut der etwas kryptischen Auswertungstabelle bei Stiftung Warentest liegen Stayfriends im unteren und Jappy.de im oberen Drittel des Rankings.

Abschließend kann ich mich Stiftung Warentest und André Vatter von basicthinking nur anschließen, dass der Nutzer selbst aktiv werden muss. Besonders Kinder und Jugendliche müssen für Gefahren und (mögliche Datentransparenz) in irgendeiner Form sensibilisiert werden, nicht nur von offizieller Seite, sondern auch z.B. in Schulen.Für alle anderen gilt wie immer, sich aufmerksam die Datenschutzerklärungen durch zu lesen und sich bewusst zu machen, was das für die eigenen Daten überhaupt bedeutet.

Februar 19th, 2010 by ethority - Social Media Intelligence Team

TOP 4 TWITTERLINKS

t3n.de

t3n.de veröffentlichte diese Woche die aktuellen Zahlen zu Social Networks in Deutschland. Wie nicht anders zu erwarten, führt Facebook seinen Aufwärtstrend fort, während studiVZ verliert.

spiegel.de

Welches sind die besten Karriereseiten deutscher Unternehmen? Dieser Frage widmete sich spiegel.de und berichtete über den Bewerberfang im Internet.

mashable.com

Die Nutzung von Applikationen auf dem Mobiltelefon stützt sich laut Flurry’s Januarreport auf 5 wesentliche Kategorien: Games, Entertainment, Social Networking, News und Lifestyle. Mehr dazu konntet ihr diese Woche bei mashable.de nachlesen.

off-the-record.de

Bilder sagen manchmal mehr als bloße Worte: Coke erklärt Social Media in einer sehr anschaulichen Powerpoint-Präsentation.

BLOGARTIKEL DER WOCHE

Kann die Freundesliste zum Reputationskiller werden?

Oder anders: Können Kontakte, Follower oder Freunde in diversen Social-Media-Netzwerken die eigene Online-Reputation nachteilig beeinflussen? Was Michael Reuter, Micheal Praetorius und Christoph Elzer in der Isarrunde dazu zu sagen haben, könnt ihr euch hier anschauen:

ZITAT DER WOCHE

“… on one end we’re leaving lights on when we’re going on a holiday, and on the other we’re telling everybody on the Internet we’re not home.”

pleaserobme.com

SOCIAL MEDIA FUNDSTÜCK DER WOCHE

Ein Maskottchen, das es faustdick hinter den Ohren hat. Da hat es doch einfach so mir nichts, dir nichts ein Cheerleader vernascht und das vor laufender Kamera: