Mai 18th, 2012 by Sten Franke

Amtlicher geht es wohl kaum noch: Anlässlich des Welt-Telekommunikationstages am 17. Mai 2012 hat sich das Statistische Bundesamt (Destatis) einmal die Social Network-Nutzung in Deutschland angesehen.  Hier die wichtigsten Erkenntnisse der Profi-Statistiker im Überblick:

-       53 Prozent aller einheimischen User nutzten im Jahr 2011 soziale Netzwerke für private Kommunikation.

-       29,6 Millionen Menschen (im Alter ab zehn Jahren) kommunizierten via Social Networks.

-       „Soziale Netzwerke sind insbesondere bei jungen Erwachsenen beliebt: 2011 waren 91 % der Personen im Alter von 16 bis 24 Jahren hier privat aktiv“, heißt es in einer Mitteilung des Bundesamtes.

-       Mit zunehmenden Alter nimmt Nutzung von Facebook, Xing oder Google+ jedoch ab. „Bei den 25- bis 44- Jährigen lag der Anteil bei 57 %, bei den 45- bis 64-Jährigen bei 33 % und bei den Internetnutzern ab 65 Jahren lediglich bei 28 %“, schreiben die Wiesbadener weiter.

-       In allen Altersgruppen gilt: Frauen kommunizierten häufiger als Männer privat über die Social-Networks.

-       Auch Business-Networks wie Xing, LinkedIn & Co. haben sich die Statistiker angesehen. Sie sprecher allerdings von sozialen Netzwerken für „berufsbezogene Kontakte“. Mit 11 Prozent nutzten Männer diese häufiger als Frauen (7 %). „Insgesamt beteiligte sich lediglich knapp jeder zehnte Internetnutzer aus beruflichen Gründen in sozialen Netzwerken (9 % oder 5,3 Millionen Menschen)“.

-       Im Euro-Vergleich liegt Deutschland mit diesen Ergebnissen im Durchschnitt. Der Spitzenreiter in der privaten Nutzung von sozialen Netzwerken im EU-Vergleich ist  Lettland (79 %) vor Ungarn (76 %). Bei der Nutzung für berufliche Zwecke erreichte Deutschland mit zehn Prozent genau den EU-Durchschnitt. Knappe Nummer Eins sind hier die Niederlande (21 %) vor Finnland (20 %).

Offizielle Zahlen zur Social Network Nutzung in Deutschland

Wer einen Überblick über alle wichtigen Social-Networks haben will, dem sei noch einmal unser Social Media-Prisma empfohlen.

Mai 14th, 2012 by Sten Franke

Gute Zahlen, schlechte Zahlen: Zwei aktuelle Studien ermöglichen erstmals einen ganz sinnvollen Überblick über den Stand der Social Media-Bemühungen in deutschen Unternehmen.

So kommt der Branchenverband Bitkom zu dem Ergebnis, dass 47 Prozent der rund 3,6 Millionen Unternehmen in Deutschland Facebook, Twitter oder Blogs nutzen. „Die Zahl klingt erst einmal nicht schlecht“, schreibt Netzökonom Holger Schmidt. Er schränkt aber auch ein. „Wie wenig ernst die Unternehmen Social Media immer noch nehmen, zeigt die personelle Ausstattung“. Denn die Umfrage kam auch zu dem Schluss, dass 80 Prozent der Unternehmen ihr Social-Media-Management lediglich ein oder zwei Mitarbeitern überlassen.

Social Media Status Quo in deutschen Unternehmen   Hoffnung vs. Realität   KPIs?

Social Media Campaign - The Big Idea

„Besonders schlecht ist die Personalausstattung in der Industrie, noch vergleichsweise gut bei den Dienstleistern“, schreibt Schmidt. Was am meisten fehlt, ist eine klare Organisationsstruktur und das Fehlen jeglicher Ziele bzw. klarer Key Performance-Indikatoren (KPIs). „Zwei Drittel der Befragten haben auch keine festen Ziele definiert, was erreicht werden soll. Sogar im krassen Widerspruch zum Mitteleinsatz steht die Erwartungshaltung: Fast 90 Prozent der Großunternehmen gehen von einer steigenden Bedeutung der sozialen Medien aus.“

Vor allem das Fehlen von KPIs dürfte sich schon bald zu einem ernsthaften Problem entwickeln. Denn nur mit klaren Indikatoren, mit denen sich Erfolg und Wirkung von Social Media-Kampagnen messen und analysieren lassen, kann auch anständig und seriös der Return on Investment (ROI) ermittelt werden. Unabdingbar hierfür ist logischerweise auch ein solides Social Media Monitoring, welches auch die entsprechenden KPIs (gridmaster KPI Dashboard) auswertet.

Social Media Status Quo in deutschen Unternehmen   Hoffnung vs. Realität   KPIs?

gridmaster Social Media Monitoring KPI Dashboard

Wie groß der Nachholbedarf in diesem Bereich innerhalb der deutschen Wirtschaft noch ist, zeigt die neue Untersuchung “Turning Buzz into gold” der Unternehmensberatung McKinsey & Company. Denn nur 37 Prozent der Unternehmen, die via Facebook, Twitter und Blogs kommunizieren, haben KPIs (Key Performance-Indikatoren) für ihren Social Media-Einsatz festgelegt. Lediglich 20 Prozent messen den Return on Investment.

Die Hoffnungen, die mit dem Social Media-Einsatz verbunden sind, sind dennoch sehr groß. Denn 71 der 200 befragten Unternehmen spekulieren auf ein “signifikantes Gewinnpotenzial”.

Allerdings sind die meisten Firmen bei ihrem Status Quo realistisch. So glauben nur zehn Prozent der deutschen Unternehmen, dass sie mit ihren jetzigen Social Media Aktivitäten ihr Ergebnis steigern können.

Die Lösung: Die Unternehmen müssen in Manpower und Monitoring investieren. Denn nur so können die jeweiligen Aktivitäten gesteigert und deren Erfolg gemessen werden.

März 30th, 2012 by Sten Franke

Sekt oder Selters FCB? In seiner Social-Media-Strategie geht der FC Bayern München seit dem gestrigen Mittwoch einen radikalen Schritt über die Nutzung der klassischen Mittel hinaus. Statt nur auf Facebook oder Twitter zu setzen, haben die Münchner beschlossen einfach ein komplett eigenes Social Network aufzuziehen.

Unter Myfcb.de können sich die Fans des deutschen Fußball-Rekordmeisters nun in einer geschlossenen Umgebung über Spieler, Taktik und anderen Buffer-Gossip austauschen. In dem neuen Angebot können sich die Fans ein eigenes Profil basteln, Freunde einladen, Fotos und Videos hochladen und in Gruppen diskutieren.

FC Bayern startet eigenes Social Network: myFCB

Aus Sicht der Verantwortlichen bringt der Schritt aus Facebook hinaus – eigentlich genau darum geht es ja im Grunde – gleich mehrere Vorteile. So sind die Münchner die Hausherren. Wenn sich schon die Fußball-Diskussionen immer mehr von den Stammtischen ins Web verlagern, wollen die Münchner doch am liebsten dafür sorgen, dass sie die Kontrolle über die Gespräche ihrer Anhänger behalten.

In gewissem Sinne versuchen sich die Münchner mit diesem Schritt einen ganz eigenen Return on Investment. Denn mit dem Kniff über die eigene Plattform versucht der Verein seine riesige Reichweite, die er auf vielen anderen Web-Angeboten generiert, auf dem hauseigenen myFCB.de zu bündeln. So kommt die Web-Seite laut Google-Ad-Planner auf 510.000 Unique Visitors. Zudem haben die Kicker bei Facebook mehr als 3,3 Millionen Fans.

Der Schritt des FC Bayern München ist nicht neu. Einige Unternehmen haben bereits versucht ein eigenes Social Network aufzuziehen. Meist ohne großen Erfolg. Der Grund: den Angeboten gelang es nie eine kritische Masse an Mitgliedern zu gewinnen, die für das nötige Grundrauschen sorgen, dass die Seite als belebt angesehen wird. Erst, wenn die Nutzer das Gefühl haben auf einer Plattform nicht alleine zu sein, fühlen sie sich auch wohl.

Bei den Bayern könne genau dieser Effekt eintreten. Denn die hundertetausenden von Fans des Vereins könnten tatsächlich das hauseigene Social Network zu einem vollen Erfolg werden lassen. Damit hätten die Münchner eine erfolgreiche Web-Umgebung geschaffen, über die sie die volle Kontrolle haben –ein Traum aus Sicht einer funktionierenden Social Media-Intelligence. Zum anderen werden die tausende an Mitgliedern eine Vielzahl an Daten liefern, die der Verein alleine kontrolliert und so für einen beachtlichen ROI und eine beeindruckende Conversion-Rate für lukrative E-Commerce-Konzepte sorgen kann.

Eine besonders schöne regionale Komponente birgt myFCB auch noch: Statt des “Gefällt mir”-Buttons gibt es einen “Guad”-Knopf.

März 21st, 2012 by Mathias Buerk

Netzwerke und Videos dominieren die Social Media. Gemeinsam machen sie über 50% der weltweiten Nutzung der Top 20 Social Media Plattformen aus. Wikis, Blogging-Plattformen und Micro-Blogging-Dienste folgen. Im Rahmen der ethority-Studie zur Nutzung und Bedeutung der verschiedenen Plattformen und Kanäle stand die Frage im Vordergrund: Welche Plattformen und Kanäle werden monatlich am häufigsten genutzt und wie hoch ist die Anzahl der Unique Visitors? Diese Zahl sagt mehr darüber aus, wie erfolgreich eine Plattform tatsächlich ist, als z.B. die Anzahl der bestehenden (aktiven/inaktiven) Nutzer-Accounts (z.B. Facebook: 850 Mio) oder die Anzahl der reinen Pageviews.

Wenig überraschend erscheinen uns die Top 5: Facebook liegt mit 950 Mio. Unique Visitors auf Platz Eins, YouTube rangiert auf der Zwei mit 880 Mio. und auf Rang Drei finden wir, schon etwas abgeschlagen, Wikipedia mit 410 Mio. Besuchern. Blogspot, mit 340 Mio. Besuchern die größte Blog-Plattform weltweit, nimmt den vierten Platz ein und das Micro-Blogging-Portal Twitter ist Fünfter.

Google+, von vielen totgesagt, hat mit immerhin ca. 90 Mio. Besuchern innerhalb kürzester Zeit einen respektablen achten Platz erobert. Doch bereits kurz dahinter folgt ein Kanal, der in Deutschland nicht besonders bekannt ist: Dailymotion. In Tunesien, Frankreich, der Türkei, Belgien, Marokko, Algerien und Pakistan steht Dailymotion bei Alexa unter den Top 50 Seiten, in Deutschland nur auf Platz 151 und den USA gar auf der 214. Badoo, im Mittelmeerraum, in Kamerun und Lateinamerika beliebt, und Orkut, das hauptsächlich in Brasilien genutzt wird, sind ebenfalls Kanäle, die weltweit unter den Top 20 Social Media Plattformen zu finden sind, aber in Deutschland nur wenig frequentiert werden.

Top 20 der globalen Social Media Sites – Netzwerke und Videos dominieren

Social Media Top 20 sites 2012 infographic

Die Grafik zeigt zum Einen, welche die Top 20 Social Media Plattformen sind und wie sich die Nutzung auf die verschiedenen Kategorien verteilt. So entfallen 36% der Social Media Nutzung auf Netzwerke und 27% auf Video-Sites. Blog-Plattformen sind mit 15% bedeutsamer als Wikis, die immerhin auf 12% kommen und damit noch vor Micro-Blogging-Diensten mit 5% rangieren. Die Kategorie Sonstige besteht aus Picture-Plattformen wie flickr und Photobucket, der Foto-Pinnwand Pinterest, Review Sites wie tripadvisor und den Content-Plattformen Scribd und Slideshare.

An dieser Stelle möchten wir darauf hinweisen, dass häufig genutzte Apps wie Foursquare und Instagram hier nicht vertreten sind. Instagram hat 9,9 Mio. Unique Visitors (27 Mio. Nutzer-Accounts) und Foursquare 5,6 Mio. (15 Mio. Nutzer-Accounts). Da sie auf mobilen Geräten genutzt werden und den Besuch der Seite nicht extra erfordern, ist die Anzahl an Unique Visitors hier nicht aussagekräftig genug, um die tatsächliche Bedeutung aufzuzeigen. Bei zukünftigen Betrachtungen werden wir auch die Zahlen zur mobilen Nutzung von Apps etc. erfassen, die uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorliegen.

März 20th, 2012 by Sten Franke

Wie misst man den Erfolg der eigenen Social Media-Kampagnen wirklich? Noch immer glauben viele Entscheider, die tatsächliche Anzahl der Fans und Follower würde eine ernsthafte Aussage über den Erfolg einer Marke in Social Networks ermöglichen.

Der Return on Investment (ROI) ist in vielen Unternehmen als Standard-KPI gesetzt, jedoch noch nicht bei Social Media Kampagnen und Aktivitäten. So fand King Fish Media heraus, dass bislang nicht einmal die Hälfte der Unternehmen den ROI ihrer jeweiligen Social Media Kampangnen messen.

Dabei gibt es längst Social-Media-Intelligence bzw. Monitoring-Tools wie den gridmaster – mit denen sich der ROI oder die KPIs einfach analysieren lassen. Unabhängig davon kann man den kostenlosen ethority Social Media ROI Calculator nutzen.

Social Media Erfolgsmessung: 5 Standard KPIs für Facebook, Twitter & Co.

gridmaster Social Media Monitoring KPI Dashboard

Ein entscheidender Faktor, um den Erfolg der eigenen Socical-Media-Kampagnen zu messen, sind die richtigen Key Performance Indikatoren (KPI). Ein wunderbares Beispiel wie einfach und doch effektiv sich diese für Twitter entwickeln und nutzen lassen, liefert Danny Oosterveer.

Diese 5 Standard-KPIs lassen sich auf die meisten relevanten Social Networks anwenden

1. Interaktionsrate (Conversational exchange) – Anzahl der Replies oder Kommentare
Die Anzahl der Replies auf einen Tweet. Für Oosterveer ist dies die wichtigste Social-Media-Schlüssel-Messgröße. Die Antworten auf einen Tweet einer Marke zeigen, wie viele Menschen bereit sind mit ihr zu reden, sich zu engagieren bzw. überhaupt ein gesteigertes Interesse zu zeigen.

2. Direkte Reichweite (Reach) – Anzahl der Fans / Follower
Auch wenn man Anzahl der eigenen Fans nicht überbewerten soll, wenn sie denn auch via Gewinnspielen und anderen Aktionen teilweise akquiriert wurden, bleibt die Reichweite, also die Anzahl der Menschen, die jeden Tweet bzw. jedes Posting theoretisch lesen, ein wichtiger Messwert.

3. Sharing / Content Vervielfältigung (Content amplification)
Die Anzahl der Shares per Post. Jedes Posting oder Tweet entwickelt ein eigenes kleines Social Network, indem jemand es teilt, retweeted oder ein Google+1 gibt. Denn mit jeder Weiterempfehlung durch einen Fan erreicht man auch dessen gesamten Freundeskreis. Dieser Wert misst, wie oft ein Posting geteilt, gereetweeted oder via Google+ empfohlen wurde. Auf welcher Plattform auch immer Sie das Posting verfassten.

4. Stimmung (Sentiment)
Um die Stimmung bzw. die Tonalität von Postings, Tweets etc. messen zu können, braucht man schon ein hochentwickeltes Analyse-Tool wie den gridmaster. Doch eine anständige Analyse der Tonalität muss längst zum Standard bei einer seriösen Messung von Erfolgsfaktoren bei Social-Media-Kampagnen werden. Denn es sollte jeden brennend interessieren, ob die vielen Gespräche, die über die eigene Marke oder Kampagne geführt werden, tendenziell positiv oder negativ sind.

5. Likes / Content-Bewertung (Content appreciation)
Dies ist vor allem bei Twitter ein Faktor. Wie oft wurde ein Tweet favorisiert. Dieser Wert zeigt, wie nützlich oder unterhaltsam ihre Nachrichten sind. Denn nur wenn Tweets richtig unterhalten oder die Fans mit interessanten Informationen versorgen, sind sie auch bereit diese zu favorisieren.

März 19th, 2012 by Sten Franke

Noch immer ist Facebook die wohl am meisten unterschätzte Kommunikationsplattform für Unternehmen. Diese Aussage klingt, wie eine Plattitüde. Doch noch immer machen die meisten Firmen und Marken aus den Möglichkeiten, die die Social Media-Plattform bietet viel zu wenig.

Denn eine Untersuchung von Recommend.ly zeigt, dass 82 Prozent der Facobook-Seiten von Unternehmen nur weniger als fünfmal im Monat aktualisiert werden. Ein erstaunlich geringer Wert. Noch schlechter sind die Zahlen für lokale Unternehmen. Denn nur sechs Prozent von ihnen schalten sich auch in Gespräche auf ihren Fanpages ein.

Facebook Studie Fanpages: 82% der Unternehmen nutzen ihre Seiten kaum

Facebook Studie März 2012 - Fanpages

Darüber hinaus fand Recommend.ly heraus, dass im Durchschnitt 91 Prozent der Kommentare von Facebook-Fans unbeantwortet bleiben. Für ihre Studie analysierte das Unternehmen die Arbeit von Unternehmen auf 1,7 Millionen Fanpages.
Das zeigt: die meisten Unternehmen wissen offenbar gar nicht genau, wie sie ihre Facebook-Seite überhaupt nutzen sollen.

Hoffnung macht allerdings die Umstellung auf die neue Timeline. Denn sie zwingt sehr viele Unternehmen sich ernsthafte Gedanken über ihre Facebook-Strategie zu machen. Tatsächlich beschäftigen sich immer mehr Companies wieder vermehrt mit den Anforderungen, die das Social Network an sie stellt.

Facebook Studie Fanpages: 82% der Unternehmen nutzen ihre Seiten kaum

Facebook Starbucks Fanpage

So berichtet Allfacebook.de, dass in den ersten zwei Wochen über 8 Millionen Seiten schon auf das neue Design umgestellt haben. „Von den etwa 37 Millionen Seiten mit mehr als 10 Fans (Zahl aus dem Dezember 2011) haben also in etwa 20% schon freiwillig auf das neue Design umgestellt“, schreiben die Experten. Weiter heißt es: „Die restlichen 80% der Seiten sind hoffentlich gerade in der Planung einer Umstellung“. Denn ansonsten wird es am 30. März ein böses Erwachen geben: Am Ende des Monats werden alle Seiten einfach automatisch umgestellt. Ein gelungenes Tutorial bietet Futurebiz an.

6 Steps für die erfolgreiche Umstellung der Fanpages:

1. Titelfoto und Profilbild anpassen
2. Meilensteine erstellen und mit Fotos versehen
3. Bereits veröffentlichte Beiträge durchsehen und Highlights hervorheben
4. Community-Management auf die neuen Kommunikationskanäle vorbereiten
5. Tabs optimieren
6. Konzepte für Kampagnen entwickeln ->Chronik einbeziehen

März 14th, 2012 by Mathias Buerk

Der Sprung auf den chinesischen Social Media Markt gelingt nicht ohne weiteres. Mit über 500 Millionen Internetnutzern kann man schnell den Überblick über die Entwicklung dieses riesigen Marktplatzes verlieren. Zudem erschweren die hohen Zensurbestimmungen in China den Zugriff auf Google, Facebook, Twitter, Amazon, und vielen weiteren Plattformen. In vielen anderen Ländern sind sie die Marktführer, in China spielen sie allerdings nur eine untergeordnete Rolle, da sie so schwer zugänglich sind. Und nicht zuletzt scheint die Sprachbarriere für viele Europäer und Amerikaner schier unüberwindbar zu sein.

Unsere Global Scalability erleichtert die Überwindung dieser Barrieren. Mithilfe des reichen Spektrums unserer Muttersprachler in über 70 Sprachen kann ethority auch in Chinas Social Web vordringen und die jeweiligen Entwicklungen analysieren.

Im ersten Schritt werfen wir einen Blick auf die in China vorhandenen Social Media Plattformen. Hier bietet das neue ethority Social Media Prisma einen klaren Überblick über 171 Networks, die je nach Kategorie angeordnet sind, und gibt gleichzeitig Aufschlüsse über das Chinesische Social Media Verhalten. Die Anzahl der Plattformen in jeder Kategorie zeigt uns ihre jeweilige Relevanz. Im Vergleich zur deutschen Version erschließt sich hier eine komplett neue Welt.

In China gibt es viele Kopien der uns bekannten Plattformen. Einerseits bewirken die strengen Kontrollen der chinesischen Regierung eine ganz eigene Welt der Social Media. Das große Interesse am Social Web wird aber keineswegs beeinträchtigt. Andererseits entsteht so auch ein ganz neuer Markt. Da die Türen des chinesischen Marktes geschlossen sind bekommen chinesische Plattformen indirekt die Möglichkeiten zu Optimierung, Wachstum und die Chance auf einen großen Anteil des weltweiten Internetmarktes. Daher sind 3 der 10 weltweit wertvollsten Social Media Unternehmen chinesisch.

Da das Social Web weltweit in einem rasanten Tempo wächst und gedeiht, wird sich im Laufe der Zeit natürlich auch das neue Social Media Prisma dementsprechend verändern und anpassen. Wir freuen uns über Ihre Kommentare! Das Prisma finden Sie hier.

Das Chinesische Social Media Prisma: ethority erschließt eine neue Business Welt

Chinesisches Social Media Prisma

Februar 27th, 2012 by Sten Franke

Wir wollten wissen: Wie spricht das Web über Joachim Gauck? Das Ergebnis überrascht. Denn im Gegensatz zu den meisten Medien, steht die Netzgemeinde dem nächsten Bundespräsidenten sehr skeptisch gegenüber.

Die Analyse mit Hilfe unserer Gridmaster-Technologie zeigt: Nur 10,1 Prozent aller Social-Media-Gespräche sind positiv. Wir zählten insgesamt 3.254 Facebook-Postings (Reichweite: 489.432) und 27.630 Tweets (Reichweite: 1.543.332). Von der Tonalität her, waren 18,4 Prozent negativ und der überwiegende Teil von 71,5 Prozent neutral.

So skeptisch sieht das Web Joachim Gauck

Wie die Netzgemeinde Gauck sieht

Oktober 19th, 2011 by Alexander Becker

Job-Faktor Social-Media-Nutzung

Das Thema Social Media-Nutzung im Job wird immer wichtiger: Zum einen arbeiten immer mehr Companys an eigenen Social-Media-Guidelines, zum anderen wird das Thema Social-Media-Monitoring innerhalb von Unternehmen immer wichtiger und zum Dritten scheint es für immer mehr Studierende ein ernsthafter Faktor bei der Arbeitsplatz-Wahl zu sein, wie ein potentieller Arbeitgeber zu den Einsatz von Facebook, Twitter & Co. steht.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der US-Tech-Company Cisco. Laut CIO.de besagt die Untersuchung, dass 29 Prozent der Studenten nicht in einem Unternehmen arbeiten würden, dass Facebook & Co. während der Arbeitszeit verhindert.

Job Faktor Social Media Nutzung
Allen Unternehmen, die einen Überblick über die lebendige Social-Media-Landschaft haben wollen sei unser Social Media-Prisma empfohlen

Sogar entsprechende Guidelines sollen mittlerweile eine Rolle spielen: “Für ein Drittel der Studenten sind die Nutzung sozialer Medien, Flexibilität und die Nutzung privater Geräte am Arbeitsplatz wichtiger als das Gehalt“, schreibt CIO.de. „Sogar 64 Prozent der Studenten wollen ihren späteren Arbeitgeber zu den Richtlinien in diesen Dingen befragen. Drei Fünftel davon geben an, dass die Antwort durchaus Einfluss auf ihre Jobwahl habe.“

Für die Studie wurden insgesamt 1400 Young Professionals (Studenten und Arbeitnehmer unter 30 Jahren) weltweit befragt.

Juni 28th, 2011 by Alexander Becker

Ob für Twitter oder Facebook: Fast so wichtig wie der Inhalt eines Postings ist der richtige Zeitpunkt. Es macht kaum einen Sinn eine noch so gute Geschichte, einen Linktipp oder ein Statement dann via Microblogging-Dienst oder Social Network abzusetzten, wenn kaum einer der anvisierten Zielgruppe das Posting mitbekommt.

Sowohl für Twittter wie auch für Facebook gibt es mittlerweile recht gutes statistisches Material für den richtigen Veröffentlichungs-Zeitpunkt. Für das US-Network hat Kissmetrics gerade das Like-Verhalten der Facebook-Nutzer untersucht. Demnach sollte man lediglich 0,5 Posts pro Tag veröffentlichen, um die möglichst höchste Anzahl an Likes pro Posting zu erzielen.

Weitere Resultate: Der ideale Zeitpunkt für ein Posting ist um die Mittagszeit und am besten reagieren die Nutzer offenbar samstags.

Für Twitter ist es weit schwerer solche absoluten Aussagen zu treffen. Allerdings gibt es für den Microblogging-Dienst ein höchst praktisches Tool, dass die beste Posting-Zeit individuell ermittelt. So kann das Tool Tweriod berechnen, wann die eigenen Twitter-Follower am aktivsten sind. Damit lassen sich wiederum einfache Rückschlüsse anstellen, wann die beste Zeit für eigene Postings ist. Es gilt die Regel: Je mehr Follower gerade aktiv sind, desto höher ist die Wahrscheinlickeit, dass die eigenen Nachrichten gelesen und weiterverbreitet werden.

Robert Basic testete das Tweriod bereits und schreibt über das Angebot: “Wozu man das brauchen kann? Einmal aus Spaß an statistischen Spielereien. Und zum anderen zur Veröffentlichung von Tweets, um möglichst viele “wache” Follower zu erreichen. Tweets zeigen eine ziemlich kurze Halbwertszeit auf, viele sind schon nach 1 Stunde vergessen, im gesamten Twitter-Strom von 150 Mio Tweets pro Tag.”

Juni 21st, 2011 by Alexander Becker

Wenn es schnell und dreckig gehen soll, nutzen die Facebook-Mitarbeiter selbst die Statistiken von Socialbakers.com. Das verriet zumindest die Sprecherin von Facebook-Deutschland bei einer kleinen Presse-Schulung in Hamburg.

Hinter dem etwas verwirrenden Namen Socialbakers verbirgt sich die wohl beste konstenlose Datenbank für Facebook-Statistiken. Markenexperten, ambitionierte Laien und Marketing-Fachleute finden auf der Plattform jede Menge Daten rund um das größte Social Network der Welt.

In der Selbstbeschreibung heißt es: „Socialbakers.com is one of the biggest Facebook statistics portals in the world, covering a wide range of Facebook statistics. We specialize in Facebook statistics for: Facebook in different countries, Facebook pages, Facebook applications, Developers on the Facebook platform, as well as Facebook advertising prices.“

Es sei angemerkt, dass Socialbakers.com für einen schnellen Überblick sorgen kann. Ein professionelles Monitoring, wie wir es mit dem gridmaster anbieten, kann nicht von dem US-Angebot ersetzt werden. Socialbakers.com ist allerdings eine tolle Ergänzung.

Juni 19th, 2011 by Alexander Becker

Was soll man mehr loben: Die praktische Idee oder kreative im höchsten Maße virale Idee? Für die Blogpiloten ist es „das beste Viral des Jahres 2011“ und die Chancen stehen gut, dass die Berliner recht behalten werden.

Das Konzept und die Umsetzung von Diesels Excellbook ist schlicht großartig. Excellbook ist eine App für den PC oder Mac, der Facebook aussehen lässt, wie eine Excelseite. Heißt: Im Büro lässt sich so nach Herzenslust Facebooken, weil alle Kollegen denken, man wäre mit Excel beschäftigt.

Angenehmer Nebeneffekt. Die Excel-Version des Social Networks hat den Charme eines C-64er Programms aus den 80er Jahre.

Juni 8th, 2011 by Alexander Becker

Facebook-Intelligence: Eine interessante Untersuchung über das Verhalten von Marken-Fans bei Facebook liefert Webtrends.com. Die US-Analyse-Experten haben festgestellt, dass ein Fan einer Unternehmenseite Facebook intensiver nutzt als ein Nicht-Fan irgendeiner Marke.

Faceookbiz fasste die Ergebnisse wie folgt zusammen:
- Fans einer Marke sind häufiger Facebook (+ 26 Prozent im Vergleich zu Nicht-Fans)
- Fans einer Marke haben mehr Freunde ( + 180)
- Fans einer Marke Klicken mehr Links an (5 Mal so viel)

Facebook Fans kaufen mehr Produkte von der Marke, die sie liken

Zudem sehr interessant: 84 Prozent aller Fans eines Unternehmens auf Facebook sind bereits bestehende Kunden und 36 Prozent sollen sogar mehr Produkte von der Marke kaufen, als davor.

Mai 20th, 2011 by ethority - Social Media Intelligence Team

Top Twitter-Links:

Rundumerneuerung von Xing

Xing-Nutzer erwarten im Juni eine Reihe von Änderungen. Nicht nur das Design der Seite erstrahlt dann in neuem Glanz, auch eine neue Informationsarchitektur und weitere Detailverbesserungen werden von Grund auf neu konzipiert. Ziel ist es, das Netzwerk noch klarer und intuitiver zu gestalten.

t3n.de

Lady Gaga stellt neuen Follower Record auf Twitter auf

Die Sängerin ist somit die erste Twitter-Nutzerin, die die 10 Millionen-Follower-Marke geknackt hat. Ihr Tweet an die Massen: “10MillionMonsters! I’m speechless, we did it! Its an illness how I love you. Leaving London smiling.”

mashable.com

Studie deckt auf: Social Media ROI von 100, 200, und sogar 1000 Prozent

Social Media Marketing gewinnt in Unternehmen mehr und mehr Zuspruch. Die Zahlen der Studie sprechen für sich: Das Entwickeln einer Social Media Strategie sowie das Messen des ROI gehören zu den Hauptherausforderungen im Social Media Marketing.

blogs.forbes.com

Highlight der Woche

Facebook Mania: Israelisches Ehepaar benennt Kind nach dem „Like“-Button

Die Liebe zu Facebook scheint bei diesem Ehepaar keine Grenzen zu kennen. Ob der Name in ein paar Jahren noch „gefällt“ bleibt jedoch abzuwarten.

spiegel.de

Fundstück der Woche

Infografik: Social Media Demografie

Demografie-Vergleich zwischen Facebook-, Twitter- und LinkedIn-Usern.

Social Media ROI, Xing, Facebook Wahn   Weekender KW 20

Infografik: Kosten und Nutzen im Social Media Marketing

Zwar sind Facebook, Twitter und Co. kostenlos, Social Media Marketing kostet jedoch:

Social Media ROI, Xing, Facebook Wahn   Weekender KW 20

Mai 18th, 2011 by Alexander Becker

Recht hat der Mann. Die Neue Züricher Zeitung hat sich mit Xing-Gründer Lars Hinrichs über Facebook, die Webwelt und Social Media unterhalten. In dem Gespräch gibt der Hamburger seine Paraderolle: den seriösen hanseatischen Kaufmann 2.0.

Lars Hinrichs über Social Media

So verrät er, dass er sich bereits mit Facebook-Anteilen eingedeckt hat und warum er glaubt, dass das Netzwerk so große wie Google wird: „Bei Facebook liegt der Wert in den Milliarden an Verbindungen zwischen den Nutzern. Sie können es sich bei 600 Millionen aktiven Nutzern mit durchschnittlich 120 Verbindungen selbst ausrechnen – es sind Abermilliarden an Information darüber, wer wen kennt. Der «soziale Graph» generiert für fast alle Internetanwendungen einen Mehrwert. Er trägt dazu bei, dass schon bestehende Angebote deutlich besser genutzt werden.

Das interessanteste sagt er jedoch zu Gründen, warum jede Firma eine anständige Social Media-Strategie braucht: „Social Media gehört heute zum Aufgabengebiet eines jeden Unternehmens. Da kann man sich nicht mehr raushalten. Heute diskutieren die Verbraucher und die Kunden sowieso über sie – entweder sie machen dabei mit oder sie bleiben aussen vor. Insofern braucht jede Firma eine klare Social-Media-Strategie und muss an den Plätzen im Internet zu finden sein, an denen über sie gesprochen wird – sei dies in Business-Netzwerken, in sozialen Netzwerken, auf Twitter oder in Blogs. Man kann nicht nicht-kommunzieren. Das wäre der grösste Fehler.“