März 19th, 2012 by Sten Franke

Noch immer ist Facebook die wohl am meisten unterschätzte Kommunikationsplattform für Unternehmen. Diese Aussage klingt, wie eine Plattitüde. Doch noch immer machen die meisten Firmen und Marken aus den Möglichkeiten, die die Social Media-Plattform bietet viel zu wenig.

Denn eine Untersuchung von Recommend.ly zeigt, dass 82 Prozent der Facobook-Seiten von Unternehmen nur weniger als fünfmal im Monat aktualisiert werden. Ein erstaunlich geringer Wert. Noch schlechter sind die Zahlen für lokale Unternehmen. Denn nur sechs Prozent von ihnen schalten sich auch in Gespräche auf ihren Fanpages ein.

Facebook Studie Fanpages: 82% der Unternehmen nutzen ihre Seiten kaum

Facebook Studie März 2012 - Fanpages

Darüber hinaus fand Recommend.ly heraus, dass im Durchschnitt 91 Prozent der Kommentare von Facebook-Fans unbeantwortet bleiben. Für ihre Studie analysierte das Unternehmen die Arbeit von Unternehmen auf 1,7 Millionen Fanpages.
Das zeigt: die meisten Unternehmen wissen offenbar gar nicht genau, wie sie ihre Facebook-Seite überhaupt nutzen sollen.

Hoffnung macht allerdings die Umstellung auf die neue Timeline. Denn sie zwingt sehr viele Unternehmen sich ernsthafte Gedanken über ihre Facebook-Strategie zu machen. Tatsächlich beschäftigen sich immer mehr Companies wieder vermehrt mit den Anforderungen, die das Social Network an sie stellt.

Facebook Studie Fanpages: 82% der Unternehmen nutzen ihre Seiten kaum

Facebook Starbucks Fanpage

So berichtet Allfacebook.de, dass in den ersten zwei Wochen über 8 Millionen Seiten schon auf das neue Design umgestellt haben. „Von den etwa 37 Millionen Seiten mit mehr als 10 Fans (Zahl aus dem Dezember 2011) haben also in etwa 20% schon freiwillig auf das neue Design umgestellt“, schreiben die Experten. Weiter heißt es: „Die restlichen 80% der Seiten sind hoffentlich gerade in der Planung einer Umstellung“. Denn ansonsten wird es am 30. März ein böses Erwachen geben: Am Ende des Monats werden alle Seiten einfach automatisch umgestellt. Ein gelungenes Tutorial bietet Futurebiz an.

6 Steps für die erfolgreiche Umstellung der Fanpages:

1. Titelfoto und Profilbild anpassen
2. Meilensteine erstellen und mit Fotos versehen
3. Bereits veröffentlichte Beiträge durchsehen und Highlights hervorheben
4. Community-Management auf die neuen Kommunikationskanäle vorbereiten
5. Tabs optimieren
6. Konzepte für Kampagnen entwickeln ->Chronik einbeziehen

März 14th, 2012 by Mathias Buerk

Der Sprung auf den chinesischen Social Media Markt gelingt nicht ohne weiteres. Mit über 500 Millionen Internetnutzern kann man schnell den Überblick über die Entwicklung dieses riesigen Marktplatzes verlieren. Zudem erschweren die hohen Zensurbestimmungen in China den Zugriff auf Google, Facebook, Twitter, Amazon, und vielen weiteren Plattformen. In vielen anderen Ländern sind sie die Marktführer, in China spielen sie allerdings nur eine untergeordnete Rolle, da sie so schwer zugänglich sind. Und nicht zuletzt scheint die Sprachbarriere für viele Europäer und Amerikaner schier unüberwindbar zu sein.

Unsere Global Scalability erleichtert die Überwindung dieser Barrieren. Mithilfe des reichen Spektrums unserer Muttersprachler in über 70 Sprachen kann ethority auch in Chinas Social Web vordringen und die jeweiligen Entwicklungen analysieren.

Im ersten Schritt werfen wir einen Blick auf die in China vorhandenen Social Media Plattformen. Hier bietet das neue ethority Social Media Prisma einen klaren Überblick über 171 Networks, die je nach Kategorie angeordnet sind, und gibt gleichzeitig Aufschlüsse über das Chinesische Social Media Verhalten. Die Anzahl der Plattformen in jeder Kategorie zeigt uns ihre jeweilige Relevanz. Im Vergleich zur deutschen Version erschließt sich hier eine komplett neue Welt.

In China gibt es viele Kopien der uns bekannten Plattformen. Einerseits bewirken die strengen Kontrollen der chinesischen Regierung eine ganz eigene Welt der Social Media. Das große Interesse am Social Web wird aber keineswegs beeinträchtigt. Andererseits entsteht so auch ein ganz neuer Markt. Da die Türen des chinesischen Marktes geschlossen sind bekommen chinesische Plattformen indirekt die Möglichkeiten zu Optimierung, Wachstum und die Chance auf einen großen Anteil des weltweiten Internetmarktes. Daher sind 3 der 10 weltweit wertvollsten Social Media Unternehmen chinesisch.

Da das Social Web weltweit in einem rasanten Tempo wächst und gedeiht, wird sich im Laufe der Zeit natürlich auch das neue Social Media Prisma dementsprechend verändern und anpassen. Wir freuen uns über Ihre Kommentare! Das Prisma finden Sie hier.

Das Chinesische Social Media Prisma: ethority erschließt eine neue Business Welt

Chinesisches Social Media Prisma

Februar 27th, 2012 by Sten Franke

Wir wollten wissen: Wie spricht das Web über Joachim Gauck? Das Ergebnis überrascht. Denn im Gegensatz zu den meisten Medien, steht die Netzgemeinde dem nächsten Bundespräsidenten sehr skeptisch gegenüber.

Die Analyse mit Hilfe unserer Gridmaster-Technologie zeigt: Nur 10,1 Prozent aller Social-Media-Gespräche sind positiv. Wir zählten insgesamt 3.254 Facebook-Postings (Reichweite: 489.432) und 27.630 Tweets (Reichweite: 1.543.332). Von der Tonalität her, waren 18,4 Prozent negativ und der überwiegende Teil von 71,5 Prozent neutral.

So skeptisch sieht das Web Joachim Gauck

Wie die Netzgemeinde Gauck sieht

Oktober 19th, 2011 by Alexander Becker

Job-Faktor Social-Media-Nutzung

Das Thema Social Media-Nutzung im Job wird immer wichtiger: Zum einen arbeiten immer mehr Companys an eigenen Social-Media-Guidelines, zum anderen wird das Thema Social-Media-Monitoring innerhalb von Unternehmen immer wichtiger und zum Dritten scheint es für immer mehr Studierende ein ernsthafter Faktor bei der Arbeitsplatz-Wahl zu sein, wie ein potentieller Arbeitgeber zu den Einsatz von Facebook, Twitter & Co. steht.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der US-Tech-Company Cisco. Laut CIO.de besagt die Untersuchung, dass 29 Prozent der Studenten nicht in einem Unternehmen arbeiten würden, dass Facebook & Co. während der Arbeitszeit verhindert.

Job Faktor Social Media Nutzung
Allen Unternehmen, die einen Überblick über die lebendige Social-Media-Landschaft haben wollen sei unser Social Media-Prisma empfohlen

Sogar entsprechende Guidelines sollen mittlerweile eine Rolle spielen: “Für ein Drittel der Studenten sind die Nutzung sozialer Medien, Flexibilität und die Nutzung privater Geräte am Arbeitsplatz wichtiger als das Gehalt“, schreibt CIO.de. „Sogar 64 Prozent der Studenten wollen ihren späteren Arbeitgeber zu den Richtlinien in diesen Dingen befragen. Drei Fünftel davon geben an, dass die Antwort durchaus Einfluss auf ihre Jobwahl habe.“

Für die Studie wurden insgesamt 1400 Young Professionals (Studenten und Arbeitnehmer unter 30 Jahren) weltweit befragt.

Juni 28th, 2011 by Alexander Becker

Ob für Twitter oder Facebook: Fast so wichtig wie der Inhalt eines Postings ist der richtige Zeitpunkt. Es macht kaum einen Sinn eine noch so gute Geschichte, einen Linktipp oder ein Statement dann via Microblogging-Dienst oder Social Network abzusetzten, wenn kaum einer der anvisierten Zielgruppe das Posting mitbekommt.

Sowohl für Twittter wie auch für Facebook gibt es mittlerweile recht gutes statistisches Material für den richtigen Veröffentlichungs-Zeitpunkt. Für das US-Network hat Kissmetrics gerade das Like-Verhalten der Facebook-Nutzer untersucht. Demnach sollte man lediglich 0,5 Posts pro Tag veröffentlichen, um die möglichst höchste Anzahl an Likes pro Posting zu erzielen.

Weitere Resultate: Der ideale Zeitpunkt für ein Posting ist um die Mittagszeit und am besten reagieren die Nutzer offenbar samstags.

Für Twitter ist es weit schwerer solche absoluten Aussagen zu treffen. Allerdings gibt es für den Microblogging-Dienst ein höchst praktisches Tool, dass die beste Posting-Zeit individuell ermittelt. So kann das Tool Tweriod berechnen, wann die eigenen Twitter-Follower am aktivsten sind. Damit lassen sich wiederum einfache Rückschlüsse anstellen, wann die beste Zeit für eigene Postings ist. Es gilt die Regel: Je mehr Follower gerade aktiv sind, desto höher ist die Wahrscheinlickeit, dass die eigenen Nachrichten gelesen und weiterverbreitet werden.

Robert Basic testete das Tweriod bereits und schreibt über das Angebot: “Wozu man das brauchen kann? Einmal aus Spaß an statistischen Spielereien. Und zum anderen zur Veröffentlichung von Tweets, um möglichst viele “wache” Follower zu erreichen. Tweets zeigen eine ziemlich kurze Halbwertszeit auf, viele sind schon nach 1 Stunde vergessen, im gesamten Twitter-Strom von 150 Mio Tweets pro Tag.”

Juni 21st, 2011 by Alexander Becker

Wenn es schnell und dreckig gehen soll, nutzen die Facebook-Mitarbeiter selbst die Statistiken von Socialbakers.com. Das verriet zumindest die Sprecherin von Facebook-Deutschland bei einer kleinen Presse-Schulung in Hamburg.

Hinter dem etwas verwirrenden Namen Socialbakers verbirgt sich die wohl beste konstenlose Datenbank für Facebook-Statistiken. Markenexperten, ambitionierte Laien und Marketing-Fachleute finden auf der Plattform jede Menge Daten rund um das größte Social Network der Welt.

In der Selbstbeschreibung heißt es: „Socialbakers.com is one of the biggest Facebook statistics portals in the world, covering a wide range of Facebook statistics. We specialize in Facebook statistics for: Facebook in different countries, Facebook pages, Facebook applications, Developers on the Facebook platform, as well as Facebook advertising prices.“

Es sei angemerkt, dass Socialbakers.com für einen schnellen Überblick sorgen kann. Ein professionelles Monitoring, wie wir es mit dem gridmaster anbieten, kann nicht von dem US-Angebot ersetzt werden. Socialbakers.com ist allerdings eine tolle Ergänzung.

Juni 19th, 2011 by Alexander Becker

Was soll man mehr loben: Die praktische Idee oder kreative im höchsten Maße virale Idee? Für die Blogpiloten ist es „das beste Viral des Jahres 2011“ und die Chancen stehen gut, dass die Berliner recht behalten werden.

Das Konzept und die Umsetzung von Diesels Excellbook ist schlicht großartig. Excellbook ist eine App für den PC oder Mac, der Facebook aussehen lässt, wie eine Excelseite. Heißt: Im Büro lässt sich so nach Herzenslust Facebooken, weil alle Kollegen denken, man wäre mit Excel beschäftigt.

Angenehmer Nebeneffekt. Die Excel-Version des Social Networks hat den Charme eines C-64er Programms aus den 80er Jahre.

Juni 8th, 2011 by Alexander Becker

Facebook-Intelligence: Eine interessante Untersuchung über das Verhalten von Marken-Fans bei Facebook liefert Webtrends.com. Die US-Analyse-Experten haben festgestellt, dass ein Fan einer Unternehmenseite Facebook intensiver nutzt als ein Nicht-Fan irgendeiner Marke.

Faceookbiz fasste die Ergebnisse wie folgt zusammen:
- Fans einer Marke sind häufiger Facebook (+ 26 Prozent im Vergleich zu Nicht-Fans)
- Fans einer Marke haben mehr Freunde ( + 180)
- Fans einer Marke Klicken mehr Links an (5 Mal so viel)

Facebook Fans kaufen mehr Produkte von der Marke, die sie liken

Zudem sehr interessant: 84 Prozent aller Fans eines Unternehmens auf Facebook sind bereits bestehende Kunden und 36 Prozent sollen sogar mehr Produkte von der Marke kaufen, als davor.

Mai 20th, 2011 by ethority - Social Media Intelligence Team

Top Twitter-Links:

Rundumerneuerung von Xing

Xing-Nutzer erwarten im Juni eine Reihe von Änderungen. Nicht nur das Design der Seite erstrahlt dann in neuem Glanz, auch eine neue Informationsarchitektur und weitere Detailverbesserungen werden von Grund auf neu konzipiert. Ziel ist es, das Netzwerk noch klarer und intuitiver zu gestalten.

t3n.de

Lady Gaga stellt neuen Follower Record auf Twitter auf

Die Sängerin ist somit die erste Twitter-Nutzerin, die die 10 Millionen-Follower-Marke geknackt hat. Ihr Tweet an die Massen: “10MillionMonsters! I’m speechless, we did it! Its an illness how I love you. Leaving London smiling.”

mashable.com

Studie deckt auf: Social Media ROI von 100, 200, und sogar 1000 Prozent

Social Media Marketing gewinnt in Unternehmen mehr und mehr Zuspruch. Die Zahlen der Studie sprechen für sich: Das Entwickeln einer Social Media Strategie sowie das Messen des ROI gehören zu den Hauptherausforderungen im Social Media Marketing.

blogs.forbes.com

Highlight der Woche

Facebook Mania: Israelisches Ehepaar benennt Kind nach dem „Like“-Button

Die Liebe zu Facebook scheint bei diesem Ehepaar keine Grenzen zu kennen. Ob der Name in ein paar Jahren noch „gefällt“ bleibt jedoch abzuwarten.

spiegel.de

Fundstück der Woche

Infografik: Social Media Demografie

Demografie-Vergleich zwischen Facebook-, Twitter- und LinkedIn-Usern.

Social Media ROI, Xing, Facebook Wahn   Weekender KW 20

Infografik: Kosten und Nutzen im Social Media Marketing

Zwar sind Facebook, Twitter und Co. kostenlos, Social Media Marketing kostet jedoch:

Social Media ROI, Xing, Facebook Wahn   Weekender KW 20

Mai 18th, 2011 by Alexander Becker

Recht hat der Mann. Die Neue Züricher Zeitung hat sich mit Xing-Gründer Lars Hinrichs über Facebook, die Webwelt und Social Media unterhalten. In dem Gespräch gibt der Hamburger seine Paraderolle: den seriösen hanseatischen Kaufmann 2.0.

Lars Hinrichs über Social Media

So verrät er, dass er sich bereits mit Facebook-Anteilen eingedeckt hat und warum er glaubt, dass das Netzwerk so große wie Google wird: „Bei Facebook liegt der Wert in den Milliarden an Verbindungen zwischen den Nutzern. Sie können es sich bei 600 Millionen aktiven Nutzern mit durchschnittlich 120 Verbindungen selbst ausrechnen – es sind Abermilliarden an Information darüber, wer wen kennt. Der «soziale Graph» generiert für fast alle Internetanwendungen einen Mehrwert. Er trägt dazu bei, dass schon bestehende Angebote deutlich besser genutzt werden.

Das interessanteste sagt er jedoch zu Gründen, warum jede Firma eine anständige Social Media-Strategie braucht: „Social Media gehört heute zum Aufgabengebiet eines jeden Unternehmens. Da kann man sich nicht mehr raushalten. Heute diskutieren die Verbraucher und die Kunden sowieso über sie – entweder sie machen dabei mit oder sie bleiben aussen vor. Insofern braucht jede Firma eine klare Social-Media-Strategie und muss an den Plätzen im Internet zu finden sein, an denen über sie gesprochen wird – sei dies in Business-Netzwerken, in sozialen Netzwerken, auf Twitter oder in Blogs. Man kann nicht nicht-kommunzieren. Das wäre der grösste Fehler.“

Mai 17th, 2011 by Alexander Becker

Für Werber, Journalisten, Manager und Web-Worker gilt: Jeder ist längst seine eigene Marke. Es ist richtig und wichtig, dass man für das Unternehmen, für das man arbeitet alles gibt. Am Ende des Tages steht man trotzdem alleine da. Es kann also von entscheidender Bedeutung sein, dass man seine Arbeitszeit auch immer für eine wenig Ego-PR nutzt. Es ist schön, wenn der Chef die eigenen Leistungen wahrnimmt. Noch besser ist es allerdings, wenn auch die Konkurrenz und möglichst viele Andere aus der eigenen Branche die Leistungen registrieren.

Doch wie trommelt man am geschicktesten in eigener Sache? Neben dem Aufbau eines Offline-Netzwerkes ist es wohl am effektivsten die typischen Social Media-Plattformen zu nutzen. Doch immer mehr Journalisten, Werber und Web-Worker stehen vor dem Dilemma, wie man am besten Facebook und Twitter nutzt?

Alle drei Berufsgruppen haben gemeinsam, dass die klassische Work-Life-Balance nicht mehr existent ist. Das Private und Berufliche sind längst untrennbar miteinander verwoben. Das zeigt sich auch in den meisten Facebook und Twitter-Streams. Neben Wochend-Meldungen wie “Jetzt in den Indoor-Spielplatz”, “OMG war der Kindergeburtstag anstrengend”, finden sich interessante Linktipps, die für Kollegen bestimmt sind und jede Menge Hinweise für über die eigene Arbeit, die das Interesse der Social Network-Fans auf die eigenen Leistungen lenken soll. Das Problem: Die Ego-PR-Beiträge passen nicht zu den Privat-Statusmeldungen und führen oftmals sogar dazu, dass Kollegen, potenzielle Arbeit- und Auftraggeber erst gar nicht den eigenen Stream abonnieren, weil sie die Nicht-Job-Postings als störend Empfinden.

Die Lösung: In einem hervorragenden Gastbeitrag für das Nieman Journalism Lab spricht sich Vadim Lavrusik dafür aus, dass Journalisten eigene Seiten bei Facebook aufsetzen sollten. “Um professionelle Inhalte zu transportieren seien Seiten geeigneter als eingestreute beruflich orientierte Beiträge in privaten Profilen”, fasst Ulrike Langer den Text zusammen.

“Journalists can be an even more active part of that conversation. Though many journalists already have personal profiles on Facebook, public Pages enable them to build a professional presence, opening them up to readers beyond Facebook’s 5,000 friend limit and, importantly, helping them to separate their professional presence from their personal on the site”, schreibt Lavrusik. Auch wenn er sich überwiegend an Journalisten wendet, gilt das genauso für viele andere Berufsgruppen.

Mit dieser Lösung kann sich Daniel Fiene nur bedingt anfreunden: “In seinem Journalisten-Führer empfiehlt Facebook dieses Problem mit einer eigenen Seite zu lösen”, bloggt Fiene. “Aber irgendwie widerstrebt mir meine eigene Daniel-Fiene-Facebook-Seite zu eröffnen, auf der die Leute auf „like“ drücken können. Zu sehr klebt an dieser Funktion für mich noch die „Fan werden“-Funktion. Das gefällt mir nicht. Ich bin Journalist – und keine Boyband.” Auch diese Argumente lassen sich gut nachvollziehen.

Als erfolgreicher Blogger sollte man sich jedoch darüber im Klaren sein, dass es offenbar nicht ganz ohne “Boyband-Effekt” geht. Meiner Meinung nach lässt sich das Dilemma recht einfach lösen. Erst, wenn man wirklich regelmäßig etwas interessantes zu sagen hat, macht eine eigenen Seite und eine Stricke Social Media-Work-Life-Trennung auch wirklich Sinn.

Mai 13th, 2011 by ethority - Social Media Intelligence Team

Top Twitter-Links:

Neue Funktion: Facebook-Seiten können jetzt auf Fotos markiert werden

Bisher können allerdings Seiten der Kategorie „Brands & Products“ sowie „People“ auf Fotos markiert werden. Der neuen Funktion wird ein hoher Stellenwert zugewiesen. Markiert ein Nutzer beispielsweise eine Marke auf einem seiner Bilder, so erscheint dies auch auf der Facebook Seite, ist somit auch für andere Nutzer sichtbar und kann zur Generierung neuer Fans genutzt werden.

facebookbiz.de

Neuer Trend im auf Facebook, Twitter und Co.: „Foodtography“

Immer mehr User veröffentlichen Fotos ihrer Mahlzeiten. Die Gründe hierfür variieren hierbei von der Selbstdarstellung bis hin zum Führen eines „Esstagebuchs“. Übrigens: am meisten werden Süßspeisen dicht gefolgt von Gemüse fotografiert.

mashable.com

Datenpanne bei Facebook

Jahrelang konnten Werbekunden möglicherweise auf die Daten von Facebook-Nutzern zugreifen. Facebook hat bereits Maßnahmen zur Schließung der Sicherheitslücke getroffen. Den Nutzern wird empfohlen ihr Passwort zu ändern.

heute.de

Strategiewandel: Pepsi setzt auf Social Media Marketing

Wer kennt sie nicht, die bekannten Pepsi-Spots in der Werbepause des Super Bowl. Doch damit soll jetzt Schluss sein. Seit 23 Jahren wird es in der nächsten Saison keinen Spot mit Justin Timberlake, Britney Spears und Co. mehr geben. Der Werbeetat wird stattdessen in Social Media Aktivitäten des Unternehmens fließen.

jeffbullas.com

Highlight der Woche

Kampf der Giganten: Facebook gegen Google

Wie am Donnerstag bekannt wurde, beauftragte Facebook eine Agentur, die Google-kritische Artikel in Umlauf bringen sollte. Ein Agenturmitarbeiter, der sich weigerte Unwahrheiten über die Suchmaschine zu verbreiten, ließ den geheimen Deal platzen.

spiegel.de

Fundstück der Woche

Video: A World Without Facebook

Viele beeindruckende Zahlen und Fakten des Netzwerks sind hier in Videoform dargestellt:

A World Without Facebook from Kelly Lacy on Vimeo.

125 Jahre Coca-Cola Jubiläumsspot

Coca-Cola feiert 125-jähriges Jubiläum mit gelungenem Coke-Spirit Imagefilm. Auf den digitalen Plattformen, wie der Coca-Cola Facebook Seite gibt es dazu 125 Gründe, um an eine bessere Welt zu glauben.

Facebook, Google, Coca Cola   Weekender KW 19

Mai 2nd, 2011 by Alexander Becker

Noch immer betreiben selbst vermeintliche Experten Social Media, indem sie einfach irgendwan irgendwas in “Twitter oder Facebook reinschreiben”. Das ist oftmals amüsant, hilft bei einer professionellen Kommunikation aber immer nur bedingt weiter.

Denn das Hauptziel der meisten Social Media-Kommunikation lautet immer: möglichst viele Nutzer erreichen. Das Funktioniert, indem man seine Postings so aufbereitet, dass sie einfach zu lesen sind, den Nutzer nicht langweilen und trotzdem eine seriöse Botschaft transportieren und indem man sie dann platziert, wenn sie von möglichst vielen Menschen gelesen und im Idealfall weiterverbreitet werden.

Mit der richtigen Länge eines Facebook-Postings beschäftigt sich Buddy Media und Jochen Hencke: “‘In der Kürze liegt die Würze’, dieses Sprichwort scheint wohl auch bei Facebook-Statusupdates zu gelten. Laut einer Untersuchung von Buddy Media, weisen Posts mit einer Länge bis zu 80 Zeichen eine 27 Prozent höhere Interaktionsrate auf, als längere”, schreibt Hencke. “Am erfolgreichsten sind die Posts übrigens, wenn sie an einem Donnerstag oder Freitag”.

Mit der richtigen Uhrzeit beschäftigt sich dagegen Robert Basic. Der Blogger stellt deshalb das Tool Tweriod vor. Das Angebot kann bereichnen, wann die eigenen Twitter-Follower am aktivsten. Damit lassen sich dann wiederum einfache Rückschlüssen anstellen, wann die beste Zeit für eigene Postings ist. Es gilt die Regel: Je mehr Follower gerade aktiv sind, desto höher ist die Wahrscheinlickeit, dass die eigenen Nachrichten gelesen und weiterverbreitet wird.

Auf die Länge und die Uhrzeit kommt es an
Beispiel-Grafik von Tweriod

Basic schreibt über das Tool: “Wozu man das brauchen kann? Einmal aus Spaß an statistischen Spielereien. Und zum anderen zur Veröffentlichung von Tweets, um möglichst viele “wache” Follower zu erreichen. Tweets zeigen eine ziemlich kurze Halbwertszeit auf, viele sind schon nach 1 Stunde vergessen, im gesamten Twitter-Strom von 150 Mio Tweets pro Tag.”

April 28th, 2011 by ethority - Social Media Intelligence Team

Für ein erfolgreiches Multi-Channel-Marketing ist es wichtig, Social Media in viele bestehende Marketingkanäle einzubinden. Sogar die guten alten Newsletter lassen sich mit Facebook und Co. verknüpfen. Über SWYN (Share-With-Your-Network)-Funktionen können Inhalte aus E-Mails an soziale Netzwerken übermittelt werden.

Doch entstehen bei der Kombination vom traditionellen E-Mail-Marketing und neuartigen dynamischen Social Media Technologien nennenswerte Vorteile?

Michael Wandrey, Student der Fachhochschule Kiel, geht im Rahmen seiner Master-Thesis unter der Überschrift „Erfolgsmessung im Social E-Mail-Marketing“ dieser Fragestellung nach. Dabei werden folgende Aspekte beleuchtet:

• In welcher Weise ergänzen sich Social Media und E-Mail Marketing als digitale Marketingkanäle?
• Wie lassen sich die Wechselwirkungen von Social Media und E-Mail Marketing quantitativ und qualitativ messbar machen?
• Welche KPIs (Key Performance Indicators) sind für eine Bewertung der Verknüpfung von Social Media und E-Mail Aktivitäten notwendig?

Um den aktuellen Status Quo des Einsatzes in der Praxis zu erfahren, wurde eine Umfrage erstellt, welche sich speziell an Marketer, Unternehmer, Entscheider und Interessierte richtet.

Eine Teilnahme ist unter dem folgenden Link möglich: http://svy.mk/eSnlOL und dauert nicht länger als 5 Minuten.

Die Ergebnisse werden Anfang Juni auf der Website des Newsletter-Systems sitepackage:// veröffentlicht.

April 27th, 2011 by Alexander Becker

Der Siegeszug von Smartphone- und Facebook-Applikationen scheint zur Zeit unaufhaltsam. Der neueste Trend im App-Business ist die Applikation zum Event. Dabei ist die Idee gar nicht schlecht. Denn eine Applikationen bieten einen festgelegten Rahmen und eine klar definierte Nutzerführung, innerhalb der ein Fan ein Ereignis entweder miterleben oder aber begleiten kann.

Gerade für Anhänger und Enthusiasten einer bestimmten Sache, die nicht gerade eine gewisse Technik-Affinität mit sich bringt, bietet sich deshalb eine App-Lösung geradezu an.

Zwei konkrete Beispiele in der vergangenen Tage belegen diese These:

1. Zur Seligsprechung von Papst Johannes Paul II. bringen Weltbild und picture alliance die Wissens-App “Santo Subito” für das iPad/iPhone. Die Applikation soll die wichtigsten Stationen des Lebens, des Denkens und des Wirken des Kirchenoberhauptes in kompakter und moderner Form aufbereiten.

Neuer Trend: die App zum Event

Ein geschickte Schachzug. Mit der multimedialen und sehr populärwissenschaftlichen Aufbereitung als Wissens-App erreicht die katholische Kirche und ihr Weltbild-Verlag nicht nur gläubige Christen, sondern auch die Generation “Galileo” und “Welt der Wunder”

2. Die Arvato-Tochter Medienfabrik hat mit dem Weddingbook 2011 eine Facebook-App entwickelt. Mit ihrer Hilfe kann man über das weltgrößte Soziale Netzwerk zur Trauung gratulieren soll. Die Glückwünsche werden anschließend gedruckt und dem Brautpaar ganz analog via Offline-Post zugeschickt.