Mai 24th, 2006 by Sten Franke
Real Consumer Evangelism – Flickr.com – 10 Mill. Views für Apple iPod in Flickr.com – Virales Marketing durch Social Software
In diesem Zusammenhang hat Ethority untersucht wie viele User sich direkt mit dem Thema Werbung auf Flickr beschäftigen. Dabei kam heraus, dass z.B. der Begriff „Werbung“ ca. 2.000 mal als Tag für ein Photo benutzt wurde. Im englischsprachigen Raum wurde das Wort „Advertising“ ca. 20.000 mal als Tag genutzt. Insbesondere Fotos von Werbeplakaten oder überdimensionalen Displays sind hier die Eyecatcher. Sehr häufig wurde dabei die Apple iPod Kampagne – ob in New York oder Hamburg – als Motiv in Flickr.com eingestellt.
Eine besonders intensive Form von „Consumer Evangelism“ und Auseindersetzung (Bild) mit der iPod Kampagne zeigt uns Flickr-User “fischlunge“, der mit seinem Foto sagt: „I think they never smiled in the iPod ads…“
Schätzungsweise 10.000.000 Views erzielten Fotos mit dem iPod bzw. zur Kampagne bis heute in Flickr.com. Dabei wurden die iPod-Ads im Durchschnitt 200 mal angesehen und einzelne Top-Beiträge nicht selten zwischen 3.000-4.000 mal. Einige Fotos der Kampagne und Diversifikationen:
iPod Malerei in Hamburg
iPod Plakat Kampagne in New York City
iPod Foto mit ca. 4.000 Views
iPod Socks
Nike and iPod Sport Kit
iPod Mixer
Let’s go viral… denn: You can`t afford to ignore it.
April 5th, 2006 by Alexander Becker
Das Zauberwort der Stunde heißt Social Software und die Beispiel Community Nummer Eins dafür ist flickr. Das sagen nicht nur Experten wie Klaus Eck im Ethority-Podcast, sondern das ist mittlerweile auch tief im allgemeinen Mainstream-Bewusstsein angekommen. Der beste Beweis dafür ist, dass das Lifestyle Magazin „Max“ nun sogar ein ganzes Sonderheft nur mit flickr-Fotos samt Hintergrundgeschichten druckt. Ein Online-Phänomen wird bekanntlich erst dann zum Trend, wenn sich die klassischen Medien seiner annehmen. Man kann es aber auch ganz praktisch Betrachten wie das trndblog: „Die Fotocommunity flickr ist die Wohl feinste Möglichkeit, das aktuelle Weltgeschehen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.“
April 4th, 2006 by Alexander Becker
Das Schweizer Weblog Medienpraxis.ch nähert sich dieser Frage: „Social Software ist eine Art Container-Formulierung geworden, zugleich schillernd und schwammig als Begriff. Gemäss des Vorschlags des Bamberger Soziologen Jan Schmidts erfüllt Social Software drei Zwecke für den Nutzer oder die Nutzerin: Informationsmanagement, Identitätsmanagement und Beziehungsmanagement.“ Michael Schmidt hat die Bamberger Theorie noch einmal zusammengefasst. Verkopft aber absolut lesenswert.



