März 25th, 2010 by Sabrina Panknin
Die Stiftung Warentest hat die „populärsten Internetseiten“, sprich Soziale Netzwerke, auf Daten- und Jugendschutz geprüft und ist auf mehr oder weniger mangelhafte, wenn aber auch nicht überraschende, Ergebnisse gestoßen. Grundlage für die Ermittlungen war ein „Hackerangriff“ der Warentestmitarbeiter auf die Plattformen, natürlich nicht ohne sich dafür die Genehmigung der Anbieter einzuholen, mit Ausnahme von u.a. Facebook, LinkedIn und MySpace, die sich dagegen aussprachen, was gleich einen Abzug in der B-Note bedeutete („Die Ablehner wurden wegen mangelnder Transparenz abgewertet“).
Es folgt eine kurze Zusammenfassung der Gesamtnoten, gefunden bei www.basicthinking.de, wo es auch eine ausführlichere Bewertung zu lesen gibt :
Facebook 3,9
LinkedIn 4,9
MySpace 4,6
Xing 3,3
Wer-kennt-wen.de 2,8
Lokalisten 2,9
SchülerVZ 2,6
StudiVZ 2,2
Laut der etwas kryptischen Auswertungstabelle bei Stiftung Warentest liegen Stayfriends im unteren und Jappy.de im oberen Drittel des Rankings.
Abschließend kann ich mich Stiftung Warentest und André Vatter von basicthinking nur anschließen, dass der Nutzer selbst aktiv werden muss. Besonders Kinder und Jugendliche müssen für Gefahren und (mögliche Datentransparenz) in irgendeiner Form sensibilisiert werden, nicht nur von offizieller Seite, sondern auch z.B. in Schulen.Für alle anderen gilt wie immer, sich aufmerksam die Datenschutzerklärungen durch zu lesen und sich bewusst zu machen, was das für die eigenen Daten überhaupt bedeutet.



