Oktober 28th, 2009 by Katja Gutzeit

Am gestrigen Abend fand wieder einmal der Social Media Club Hamburg statt. Das Interesse an der Thematik “Social Media im E-Commerce” wurde schon im Vorfeld deutlich, da das Event binnen kürzester Zeit ausgebucht war. Und so kam es auch, dass die Kapazitäten des Vortragsraumes von Proximity nahezu ausgeschöpft wurden.

Sandra Konrad machte den Anfang und präsentierte die noch etwas unbeachtete Tochter der Otto Group smatch.com. Auf der Plattform werden zwar nur Produkte aus anderen Shops gelistet und keine eigenen, dafür haben die Mitglieder dieser Social Shopping Community aber die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Vorrangiges Ziel ist es verständlicherweise, smatch bekannt zu machen und dort hinzugehen, wo die User sind. So kann das Startup-Unternehmen mit einem breiten Social Media Angebot aufwarten, das von Twitter über einen eigenen Blog bis hin zu YouTube und einem User Generated Blog reicht.

Burkhard Richter und Hendrik Thoma stellten TVINO.de vor. Durch die Verzahnung von Video und Shopping wird dem Wein ein Gesicht gegeben. Mit Thoma als sehr enthusiastischen Moderator, der Wein als „soziales Gleitmittel“ und sich selbst als “unkontrollierbare Komponente” des Startups bezeichnet, will TVINO die Lust auf das Produkt wecken. Eine besondere Betonung legen die beiden Referenten auf den Dialog mit den Usern, die gerne über Facebook Kontakt aufnehmen können. Zentrales Ziel ist es auch hier die Bekanntheit von TVINO zu steigern und mit dieser Art der Produktinszenierung eine Nutzergruppe zu erreichen, die sie mit der Hawesko Holding AG als Mutterunternehmen nicht erreichen. Neben TVINO.de und dem Facebook-Acoount werden somit auch YouTube und Twitter genutzt.

E Commerce beim SMCHH

CAVI wurde von Wolfgang Metzler vorgestellt. Bei der inVideo-E-Commerce-Anwendung wird der Shop als Overlay fest in den Videoplayer integriert. Sowie smatch.com und TVINO.de ihr Social Media Engagement gut in den Vordergrund rückten, glich der Vortrag zu Cavi leider nur einer bloßen Produktpräsentation, bei der die Social Media Relevanz deutlich zu kurz kam.

Die Vortragsreihe fand ihren Abschluss in einer Fragerunde, zu der sich nach einer kurzen Pause noch mal alle Beteiligten versammelten und den Fragen des Publikums stellten.