März 25th, 2011 by Administrator

Die Echo-Verleihung hat in ihren Quoten besonders in der jüngeren Zielgruppe, enttäuscht. Das sagen zumindest die Leistungswerte der Formate: nur 11,5% in der relevanten Zielgruppe. Wenn man aber den Schritt von Lean-Back-Metriken hin zu Lean-Forward-Metriken macht, wird die Wirkung der Formate deutlich.

Zum Beispiel lässt sich anhand des Feedbacks auf Twitter zeigen, welche Formate es schaffen, ihr Publikum zu aktivieren. Welche Formate ihre Zuschauer in Mitsprecher verwandeln. Die Verleihung des Echo-Preises mag zwar, was das passive Einschaltverhalten betrifft enttäuscht haben, was die kommunikative Wirkung betrifft, war dieses Format am gestrigen Abend ganz klarer Sieger. In Spitzenzeiten (21:00-22:00) thematisieren 45% der fernsehbezogenen Tweets diese Sendung.

Echo Verleihung Twittergespräch Nr. 1

Echo Verleihung Twittergespräch Nr. 1

Diese Maße sind insbesondere im Kontext der derzeitigen Evolution des klassischen passiven Fernsehens in Richtung Hybrid-TV und HbbTV von großer Bedeutung. In Zukunft werden wir uns wohl daran gewöhnen, neben den klassischen Einschaltquoten auch einen Blick auf die Buzzquoten der Fernsehformate zu werfen.

Wenn Sie mehr über die Erhebung von Lean-Forward-Metriken (nicht nur) für TV-Formate wissen möchten – unser Research-Team steht Ihnen gerne zur Verfügung.

Dezember 9th, 2009 by Sabrina Panknin

Auch wenn die Zahl der deutschsprachigen Tweets zurückgeht, heißt das nicht, das Twitter stirbt. Im Gegenteil, nach dem „Hype“ in den Sommermonaten, pendelt sich das Twitteraufkommen auf Personen ein, die wissen, wie sie ihren Account zu nutzen haben und dies auch sinnvoll tun. Und dazu kann man getrost auch Tweets über sein Mittagessen oder Gemütszustand hinzuzählen, denn wenn diese Tweets in Maßen erfolgen, machen sie den Avater zu einer Persönlichkeit. Doch wie immer gilt: Die Mischung machts! Denn – man kann es auch übertreiben:Twitter:Wenn man es übertreibt...