November 1st, 2011 by Daniel Müller

Heute behandeln wir in unserer Serie “Social Media Marketing – Ja, bitte!” folgende These:

• 3. Twitter? In 140 Zeichen kann meine Sekretärin besser arbeiten als meine Angestellten im Internet

Aus einer Studie von Social Media Quickstarter und Chadwick Martin Bailey geht hervor, dass jeder zweite Marken-Follower auch Produkte der Marke kauft und diese in 60% der Fälle auch Freunden weiterempfiehlt.

Follower haben eine starke Markenbindung und sind zugleich gute Kunden. 75% der Befragten gaben zudem an, dass sie noch nie einer Marke “entfollowed” haben – wer es als Unternehmen also einmal in eine Timeline geschafft hat, wird dort auch mit hoher Wahrscheinlichkeit bleiben.

Laut einer Studie der Webevangelisten hat Deutschland übrigens 550.000 aktive Twitter-Nutzer (September 2011).

Demnach: Wer sich in Twitter nicht aufstellt, lässt einen populären Kommunikations- und Vertriebskanal ungenutzt links liegen.

September 15th, 2011 by Alexander Becker

Eine neue Untersuchung von Chadwick Martin Bailey analysiert, wie Facebook-Fans einer Marke wirklich ticken.

Die Amerikaner befragten 1.491 Personen über 18 Jahre. Leider bezieht sich die Studie nur auf die USA. Heißt: Die Ergebnisse lassen sich nicht komplett auf Deutschland übertragen.

Die neun wichtigsten Ergebnisse:

1. 52 Prozent aller Befragten verbrachten pro Woche mehr als eine Stunde bei Facebook
2. Im Vergleich zu anderen Sozialen Netzwerken interagieren die Nutzer mit Marken bei Facebook wesentlich häufiger, als bei anderen Networks. Facbook kommt auf einen Wert von 34 Prozent und Twitter dagegen nur auf 4 Prozent
3. 78 Prozent aller Nutzer, die Freunde von einer Marke bei Facebook werden, befreunden sich insgesamt mit weniger als zehn Brands. Das heißt: das Engagement scheint real zu sein
4. 58 Prozent befreunden sich mit einer Marke, weil sie Kunde von ihr sind
5. 77 Prozent aller Fans einer Marke lesen auch deren Postings
6. 76 aller Marken-Fans haben noch nie eine Marke entfreundet
7. 56 Prozent aller Marken-Fans empfehlen eher eine Marke an ihren realen Freundeskreis weiter, nachdem sie bei Facebook auch ein virtueller Freund der Marke geworden sind
8. 45 Prozent der Facebook-Zeit verbringen die Nutzer im Newsfeed
9. 69 Prozent wollen von bestimmten Marken mehr hören bzw. lesen als von anderen

Hier eine Präsentation mit den wichtigsten Ergebnissen der Untersuchung:

September 7th, 2011 by Alexander Becker

Infografiken sind der tollste Web- und Blog-Trend der vergangen Jahre. Es ist eine wahre Freude, wie einfach sich komplizierte Sachverhalte darstellen lassen, Web-Trends aufgeschlüsselt oder Erklärstücke via Kuchen-, Tabellen- oder Säulen-Grafiken darstellen lassen. Eine neue wunderbare Infografik kommt jetzt vom Openforum.com. Guy Kawasaki beantwortet die Frage: Welches Netzwerk ist für mich das richtige?

Welches soziale Netzwerk passt zu mir?

August 24th, 2011 by Alexander Becker

Klingt paradox, ist aber so: Obwohl Twitter neben Facebook das wichtigste Social Media-Tool ist, über das eine Vielzahl an interessanten und relevaten Web-Gesprächen geführt werden, ist es noch immer sehr schwer, den Traffic, der über den Zwitscher-Dienst auf die Seiten von Unternehmen, Medien oder Web-Shops fließt, zu messen.

Der Grund: Viele Nutzer des Microbloggindienstes zwitschern nicht über das Web-Frontend, sondern nutzen einen der unzähligen Clients und Mobil-Angebote, die es für Twitter gibt. Die Folge: In den Referrer-Stats der meisten Traffic-Analyse-Tools finden sich eine Vielzahl von Hinweisen, wo ein Nutzer herkommt, doch die Gesamtzahl aller Besucher via 140-Zeichen-Nachricht lassen kaum exakt bestimmen.

Für Webmaster ist dies besonders ärgerlich, weil sich im Gegenzug sehr genau sagen lässt, wie viele Besucher von Facebook den Weg auf ein Netzangebot gefunden haben.

Das soll jetzt aber besser werden, denn Twitter wertet nun seinen eigenen URL-Kürzer t.co auf. Ab sofort werden alle Links in Tweets und Direktnachrichten, wenn diese länger als 20 Zeichen sind, automatisch gekürzt. Das verbessert das Monitoring und sorgt zudem noch für einen verbesserten Schutz vor schadhafte Seiten, Phishing und Spam.

“Twitters t.co macht damit auch gleichzeitig den statistischen Fähigkeiten einiger URL-Verkürzer Konkurrenz”, analysiert t3n. “So kann der Traffic von Twitter jetzt mit Google Analytics sehr gut ausgewertet werden. Im Prinzip lässt sich sogar jeder einzelne Tweet mit einem Link auf die eigene Website analysieren, um neue Erkenntnisse über das Verhalten der Follower oder zum Aufbau eines erfolgreichen Tweets gewinnen.”

“Gleichzeitig verfestigt Twitter mit dem Schritt allerdings auch seinen zentralisierten Charakter”, schreibt Martin Weigert für Netzwertig. “ Bisher existierte für den Service keine automatisierte Möglichkeit, einzelne Links zu blockieren. Mit t.co kann dies zumindest in der Theorie nicht mehr ausgeschlossen werden.”

Die anderen URL-Verkürzer funktionieren auf jeden Fall auch weiterhin.

August 9th, 2011 by Alexander Becker

Targeting-, Monitoring- und Analyse-Experten aufgemerkt: John Burger, John Henderson, George Kim und Guido Zarrella haben ein Programm entwickelt, dass nur anhand eines Tweets erkennen kann, ob es sich beim Zwitscher-Autoren um einen Mann oder eine Frau handelt.

Software erkennt das Geschlecht von Twitterern

Dazu reichen den Wissenschaftlern lediglich die maximal 140 Zeichen ohne weitere Zusatzinformationen. Bislang haben die Forscher eine Treffergenauigkeit von 76 Prozent.

Zeit Online beschreibt die Funktionsweise: „Am Ende spuckte die Software eine lange Reihe von Worten und Wortbestandteilen aus, die statistisch am meisten bei Männern oder Frauen vorkommen. Entlarvend ist demzufolge zum Beispiel die Verwendung des persönlichen Fürworts my. Logisch ist noch, dass ein Mann eher “my wife” schreibt und eine Frau eher “my husband”. Aber in weiblichen Tweets tauchen offensichtlich auch deutlich häufiger die Kombination “my yoghurt” und “my yoga” auf, während bei Männern hinter my eher “zipper” oder “beer” folgen. Außerdem verwenden Frauen deutlich häufiger Smileys oder Ausrufezeichen als Männer. Frauen tippen “haha” und “love” und “feeling” in die Statusleiste. Männer hingegen deutlich öfter “http” und “google”.“

Die Ziele der Forscher, die ihr Arbeit gerade auf der Conference on Empirical Methods in Natural Language Processing in Edinburgh vorstellten, sind eindeutig wirtschaftlicher Natur. Sie wollen, dass ihr Programm mehr Informationen über den demografischen Hintergrund der einzelnen Twitterer liefert. Denn je mehr ein Werber über seine Zielgruppe weiß, desto gezielter kann er sie ansprechen.

Bereits in ihrer Einführung zu „Discriminating Gender on Twitter“ heißt es deshalb wenig überraschend: „Accurate prediction of demographic attributes from social media and other informal online content is valuable for marketing, personalization, and legal investigation.“ In welche Richtung die vier weiterarbeiten wollen verraten sie am Ende ihrer Abhandlung: „In future work, we will explore how well such models carry over to gender identification in other informal online genres such as chat and forum comments. Furthermore, we have been able to assign demographic features beside gender, including age and location, to our Twitter dataset. We have begun to build classifiers for these features as well.“

Juli 21st, 2011 by Alexander Becker

Der Web-Siegeszug von Infografiken, die Companys und Trends in übersichtliche Schaubilder zerlegen, ist längst nicht mehr aufzuhalten. Ein nützlicher Service, der hilft aus vielen, auch eigenen Daten unterhaltsame und überraschende Grafiken zu zaubern ist Visual.ly.

„Infographics and data visualizations are shifting the way people find and experience stories, creating a new way of seeing the world of data. They help communicate complex ideas in a clear, compact and beautiful way, taking deep data and presenting it in visual shorthand“, heißt es in der Selbstbeschreibung.

Eines der faszinierendsten Tools von Visual.ly ist das Angebot eine Infografik zum eigenen Twitter-Konto zu erstellen. Es präsentiert u.a. Fakten über die Anzahl der Tweets oder der Follower.

Ein besonderer Spaß ist die Faceoff-Version, die den eigenen Zwitscher-Account mit einem anderen Twitter-Account vergleicht:  hier der Selbstversuch mit meinem Profil und dem von Ethority.

Visual.ly Infografik: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

via Blogpiloten

Juli 13th, 2011 by Alexander Becker

Der Text ist nicht gerade politisch korrekt, dafür gibt es aktuell wohl kaum ein Schaubild, das schneller und besser erklärt wo die Stärken der einzelnen Social-Media-Plattformen liegen.

Schaubild: die Unterschiede der einzelnen Social Media Plattformen

Bis auf Quora dürften alle oben genannte Plattformen bestens bekannt sein. Quora befindet sich gerade noch in der Closed-Beta-Phase und bezeichnet sich selbst als „a continually improving collection of questions and answers created, edited, and organized by everyone who uses it.“ Klingt spannend.

Juni 28th, 2011 by Alexander Becker

Ob für Twitter oder Facebook: Fast so wichtig wie der Inhalt eines Postings ist der richtige Zeitpunkt. Es macht kaum einen Sinn eine noch so gute Geschichte, einen Linktipp oder ein Statement dann via Microblogging-Dienst oder Social Network abzusetzten, wenn kaum einer der anvisierten Zielgruppe das Posting mitbekommt.

Sowohl für Twittter wie auch für Facebook gibt es mittlerweile recht gutes statistisches Material für den richtigen Veröffentlichungs-Zeitpunkt. Für das US-Network hat Kissmetrics gerade das Like-Verhalten der Facebook-Nutzer untersucht. Demnach sollte man lediglich 0,5 Posts pro Tag veröffentlichen, um die möglichst höchste Anzahl an Likes pro Posting zu erzielen.

Weitere Resultate: Der ideale Zeitpunkt für ein Posting ist um die Mittagszeit und am besten reagieren die Nutzer offenbar samstags.

Für Twitter ist es weit schwerer solche absoluten Aussagen zu treffen. Allerdings gibt es für den Microblogging-Dienst ein höchst praktisches Tool, dass die beste Posting-Zeit individuell ermittelt. So kann das Tool Tweriod berechnen, wann die eigenen Twitter-Follower am aktivsten sind. Damit lassen sich wiederum einfache Rückschlüsse anstellen, wann die beste Zeit für eigene Postings ist. Es gilt die Regel: Je mehr Follower gerade aktiv sind, desto höher ist die Wahrscheinlickeit, dass die eigenen Nachrichten gelesen und weiterverbreitet werden.

Robert Basic testete das Tweriod bereits und schreibt über das Angebot: “Wozu man das brauchen kann? Einmal aus Spaß an statistischen Spielereien. Und zum anderen zur Veröffentlichung von Tweets, um möglichst viele “wache” Follower zu erreichen. Tweets zeigen eine ziemlich kurze Halbwertszeit auf, viele sind schon nach 1 Stunde vergessen, im gesamten Twitter-Strom von 150 Mio Tweets pro Tag.”

Juni 1st, 2011 by Sten Franke

Für kurze Zeit sprach niemand mehr im deutschen Web über Ehec. Am gestrigen Dienstag gab es kurz nach neun  nur noch ein Thema: den Freispruch für Jörg Kachelmann. Nach über einem Jahr ist die Frage, ob der Wettermoderator seine ehemalige Lebensgefährtin vergewaltigt hat, noch immer nicht beantwortet. Klar ist aber: die Beweise belegen dies nicht, also heißt es „im Zweifel für den Angeklagten“.

Studie: So redet das Social Web über das Kachelmann Urteil

Die meisten Prozess-Beobachter der klassischen Mainstream-Medien kommentierten das Urteil des Landgerichts Mannheim mit einer gewissen Befriedigung. Sie begrüßten den Richterspruch und hielten ihn für richtig. Das sahen die Zuschauer von n-tv genauso. In einer ersten Umfrage, eine Stunde nach Verkündung des Freispruchs, hielten 83 Prozent die Entscheidung für richtig.

Aber wie reagierte das Social Web? Ethority analysierte mit seinem Social Media Monitoring Tool „gridmaster“ das Gesprächsaufkommen. Das Ergebnis lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Das Web begrüßt den Freispruch von Kachelmann und Alice Schwarzer nervt.

Bei einem ersten Blick auf die Ergebnisse zeigt sich, dass aufgeschlüsselt nach Tonalität nur 14 Prozent aller Facebook- und Foren-Nutzer, Twitterer und Blogger positiv über den Kachelmann-Komplex sprechen. 66 Prozent sprechen in einem neutralen Ton und 20 Prozent äußern sich negativ. Die Personen, die sich ablehnend zu Wort melden, regen sich allerdings weniger über den Angeklagten auf, als vielmehr über Alice Schwarzer, die für die Bild die Verhandlungen beobachtete und sich bis zum Prozess-Schluss weniger mit der juristischen, sondern vielmehr mit der moralischen Schuldfrage beschäftigte.

Eine weitere Erkenntnis der Kurzstudie ist, dass der Fall Kachelmann bei Twitter mit 2513 zwar den größten Buzz erzeugte, die Reichweite mit 238.950 Kontakten aber hinter Facebook mit 276.012 anstehen musste. Der Facebook-Buzz lag bei 1259. Die mit Abstand höchste Reichweite erzielten allerdings die Blogs mit 301.007 Kontakten. Dagegen lag das Buzzvolumen in der Blogosphäre bei nur 1330.

Eine Analyse der am häufigsten verwendeten Wörter zeigt, dass neben den erwarteten Begriffen wie „Kachelmann“, „Mannheim“ oder „Prozess“ auch eine erstaunliche Häufung des Wortes „Verständnis“ zu finden ist.

Ob das Verständnis allerdings so weit reicht, dass der Meteorologe auch bald wieder als Wettermoderator im TV arbeiten kann, bleibt abzuwarten. Unsere Analyse zeigt allerdings, dass das Social Web relativ wenige Ressentiments gegen den Schweizer hegt. Für den Wiederaufbau der eigenen Reputation ist dies eine solide Ausgangsposition.

Mai 20th, 2011 by Ina Croissier

Top Twitter-Links:

Rundumerneuerung von Xing

Xing-Nutzer erwarten im Juni eine Reihe von Änderungen. Nicht nur das Design der Seite erstrahlt dann in neuem Glanz, auch eine neue Informationsarchitektur und weitere Detailverbesserungen werden von Grund auf neu konzipiert. Ziel ist es, das Netzwerk noch klarer und intuitiver zu gestalten.

t3n.de

Lady Gaga stellt neuen Follower Record auf Twitter auf

Die Sängerin ist somit die erste Twitter-Nutzerin, die die 10 Millionen-Follower-Marke geknackt hat. Ihr Tweet an die Massen: “10MillionMonsters! I’m speechless, we did it! Its an illness how I love you. Leaving London smiling.”

mashable.com

Studie deckt auf: Social Media ROI von 100, 200, und sogar 1000 Prozent

Social Media Marketing gewinnt in Unternehmen mehr und mehr Zuspruch. Die Zahlen der Studie sprechen für sich: Das Entwickeln einer Social Media Strategie sowie das Messen des ROI gehören zu den Hauptherausforderungen im Social Media Marketing.

blogs.forbes.com

Highlight der Woche

Facebook Mania: Israelisches Ehepaar benennt Kind nach dem „Like“-Button

Die Liebe zu Facebook scheint bei diesem Ehepaar keine Grenzen zu kennen. Ob der Name in ein paar Jahren noch „gefällt“ bleibt jedoch abzuwarten.

spiegel.de

Fundstück der Woche

Infografik: Social Media Demografie

Demografie-Vergleich zwischen Facebook-, Twitter- und LinkedIn-Usern.

Social Media ROI, Xing, Facebook Wahn   Weekender KW 20

Infografik: Kosten und Nutzen im Social Media Marketing

Zwar sind Facebook, Twitter und Co. kostenlos, Social Media Marketing kostet jedoch:

Social Media ROI, Xing, Facebook Wahn   Weekender KW 20

Mai 13th, 2011 by Ina Croissier

Top Twitter-Links:

Neue Funktion: Facebook-Seiten können jetzt auf Fotos markiert werden

Bisher können allerdings Seiten der Kategorie „Brands & Products“ sowie „People“ auf Fotos markiert werden. Der neuen Funktion wird ein hoher Stellenwert zugewiesen. Markiert ein Nutzer beispielsweise eine Marke auf einem seiner Bilder, so erscheint dies auch auf der Facebook Seite, ist somit auch für andere Nutzer sichtbar und kann zur Generierung neuer Fans genutzt werden.

facebookbiz.de

Neuer Trend im auf Facebook, Twitter und Co.: „Foodtography“

Immer mehr User veröffentlichen Fotos ihrer Mahlzeiten. Die Gründe hierfür variieren hierbei von der Selbstdarstellung bis hin zum Führen eines „Esstagebuchs“. Übrigens: am meisten werden Süßspeisen dicht gefolgt von Gemüse fotografiert.

mashable.com

Datenpanne bei Facebook

Jahrelang konnten Werbekunden möglicherweise auf die Daten von Facebook-Nutzern zugreifen. Facebook hat bereits Maßnahmen zur Schließung der Sicherheitslücke getroffen. Den Nutzern wird empfohlen ihr Passwort zu ändern.

heute.de

Strategiewandel: Pepsi setzt auf Social Media Marketing

Wer kennt sie nicht, die bekannten Pepsi-Spots in der Werbepause des Super Bowl. Doch damit soll jetzt Schluss sein. Seit 23 Jahren wird es in der nächsten Saison keinen Spot mit Justin Timberlake, Britney Spears und Co. mehr geben. Der Werbeetat wird stattdessen in Social Media Aktivitäten des Unternehmens fließen.

jeffbullas.com

Highlight der Woche

Kampf der Giganten: Facebook gegen Google

Wie am Donnerstag bekannt wurde, beauftragte Facebook eine Agentur, die Google-kritische Artikel in Umlauf bringen sollte. Ein Agenturmitarbeiter, der sich weigerte Unwahrheiten über die Suchmaschine zu verbreiten, ließ den geheimen Deal platzen.

spiegel.de

Fundstück der Woche

Video: A World Without Facebook

Viele beeindruckende Zahlen und Fakten des Netzwerks sind hier in Videoform dargestellt:

A World Without Facebook from Kelly Lacy on Vimeo.

125 Jahre Coca-Cola Jubiläumsspot

Coca-Cola feiert 125-jähriges Jubiläum mit gelungenem Coke-Spirit Imagefilm. Auf den digitalen Plattformen, wie der Coca-Cola Facebook Seite gibt es dazu 125 Gründe, um an eine bessere Welt zu glauben.

Facebook, Google, Coca Cola   Weekender KW 19

Mai 2nd, 2011 by Alexander Becker

Am gestrigen Morgen ist dem Sprecher von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Steffen Seibert, ein peinlicher Fehler passiert. Er ließ im Namen der Bundeskanzlerin verlauten: “#Kanzlerin: Obama verantwortlich für Tod tausender Unschuldiger, hat Grundwerte des Islam und aller Religionen verhöhnt.” Seibert verwechselte US-Präsident Barack Obama mit dem getöteten Terroristen Osama Bin Laden.

Seiberts Twitter Fehler und die Folgen

Aus dem peinlichen Fehler und den daraus resultierenden Reaktionen lassen sich allerdings drei interessante Rückschlüssen ziehen.

1. Twitter ist endlich auch in Deutschland ein ganz ernsthafter Kanal

Groß war die Aufregung unter der Hauptstadtpresse, als Seibert anfing zu twittern und die Journalisten damit zwang einen weiteren potentiellen Nachrichtenkanal auf den Schirm zu behalten. Heißt: Sie mussten Twitter ernstnehmen. Genau das machen sie mittlerweile. Deshalb auch die harschen Reaktionen auf den Vertipper. Nur über etwas, dass man wirklich ernst nimmt, kann man sich entsprechend aufregen.

2. Die Zeit der Spielerei ist vorbei. Auch Twitter muss professionell angegangen werden.

Wenn also selbst eher innovationskritische Politikjournalisten Twitter nutzen, um seriös informiert zu werden, habe die Follower auch einen gewissen Anspruch, dass man sich größtmögliche Mühe gibt, seine Leser fehlerfrei zu bedienen. Bei Privatnutzern ist das wurscht. Aber bei einem Regierungssprecher sollte immer ein Schlussredakteur die Tweets gegenlesen.

Für Unternehmen und andere Profi-Nutzer bedeutet das auch, dass die Zeit des gedankenlosen Rumspielens auf Twitter und anderen Social Media-Plattformen vorbei ist. Spätestens jetzt ist es an der Zeit den Microbloggins-Dienst professionell anzugehen.

3. Man darf Fehler machen, sollte sie aber nicht versuchen zu vertuschen.

Trotz allem professionellen Bemühen passieren Fehler. Wichtig ist, wie man mit ihnen umgeht. Seibert ging wie folgt vor. Er schrieb erst “Korrektur: bin Laden verantwortlich für tod tausender unschuldiger.”. Löschte später aber den Ursprungs-Tweet und die Korrektur, um nur noch den richtigen Tweet: “#Kanzlerin: Osama bin Laden verantwortlich für Tod Tausender Unschuldiger, hat Grundwerte des Islam und aller Religionen verhöhnt.” stehen zu lassen.

Das ist die falsche Vorgehensweise. Gerade bei Social Media gilt: Möglichst viel Offenheit. Wenn also Fehler passieren, entschuldigen und korrigieren. Aber nicht ständig alles wieder löschen. Die Nutzer wollen mit authentischen Menschen kommunizieren und echte Menschen sind nicht perfekt. Denn genau das macht sie – auch in Social Medien – besonders sympathisch.

Mai 2nd, 2011 by Alexander Becker

Noch immer betreiben selbst vermeintliche Experten Social Media, indem sie einfach irgendwan irgendwas in “Twitter oder Facebook reinschreiben”. Das ist oftmals amüsant, hilft bei einer professionellen Kommunikation aber immer nur bedingt weiter.

Denn das Hauptziel der meisten Social Media-Kommunikation lautet immer: möglichst viele Nutzer erreichen. Das Funktioniert, indem man seine Postings so aufbereitet, dass sie einfach zu lesen sind, den Nutzer nicht langweilen und trotzdem eine seriöse Botschaft transportieren und indem man sie dann platziert, wenn sie von möglichst vielen Menschen gelesen und im Idealfall weiterverbreitet werden.

Mit der richtigen Länge eines Facebook-Postings beschäftigt sich Buddy Media und Jochen Hencke: “‘In der Kürze liegt die Würze’, dieses Sprichwort scheint wohl auch bei Facebook-Statusupdates zu gelten. Laut einer Untersuchung von Buddy Media, weisen Posts mit einer Länge bis zu 80 Zeichen eine 27 Prozent höhere Interaktionsrate auf, als längere”, schreibt Hencke. “Am erfolgreichsten sind die Posts übrigens, wenn sie an einem Donnerstag oder Freitag”.

Mit der richtigen Uhrzeit beschäftigt sich dagegen Robert Basic. Der Blogger stellt deshalb das Tool Tweriod vor. Das Angebot kann bereichnen, wann die eigenen Twitter-Follower am aktivsten. Damit lassen sich dann wiederum einfache Rückschlüssen anstellen, wann die beste Zeit für eigene Postings ist. Es gilt die Regel: Je mehr Follower gerade aktiv sind, desto höher ist die Wahrscheinlickeit, dass die eigenen Nachrichten gelesen und weiterverbreitet wird.

Auf die Länge und die Uhrzeit kommt es an
Beispiel-Grafik von Tweriod

Basic schreibt über das Tool: “Wozu man das brauchen kann? Einmal aus Spaß an statistischen Spielereien. Und zum anderen zur Veröffentlichung von Tweets, um möglichst viele “wache” Follower zu erreichen. Tweets zeigen eine ziemlich kurze Halbwertszeit auf, viele sind schon nach 1 Stunde vergessen, im gesamten Twitter-Strom von 150 Mio Tweets pro Tag.”

April 21st, 2011 by Ina Croissier

Top Twitter-Links:

Wahlkampf 2.0: Obama zu Besuch bei Facebook

Bei einer von Facebook per Video übertragenen Diskussionsrunde stand der US-Präsident Rede und Antwort auf Useranfragen zum Thema der geplanten Haushaltskürzungen. Sein Auftritt diente vor allem der Aktivierung von jungen und energetischen Wählern.

sueddeutsche.de

ZDFonline: mit diesen Zwei twittert man besser

ZDFonline gehört zu den beliebtesten Twitter-Accounts überhaupt. Marco Bereth und Michael Umland hatten sich schon 2009 den Account bei Twitter gesichert. Ihr Erfolgsrezept: Sie setzen bei ihren Tweets vor allem auf den Dialog mit den Followern.

gutjahr.biz/blog

Google stellt Video-Dienst endgültig ein

Anfang Mai ist es soweit: das Hochladen von Clips ist über Google Videos nicht mehr möglich, sondern erfolgt ausschließlich über YouTube. Bereits vorhandene Videos werden ebenfalls gelöscht.

diepresse.com

Highlight der Woche

Angry Birds im Oster-Look

Passend zum Osterfest gibt es nun auch eine Oster-Spezialausgabe der beliebten App:

chip.de

Wir wünschen euch allen ein Frohes Osterfest und ein paar schöne erholsame Tage!

Fundstück der Woche

The Back of a Webpage

Wer schon immer wissen wollte, wie die Rückseite einer Website ausschaut, hier des Rätsels Lösung:

Backofawebpage

Facebook Obama, Twitter ZDF, Ostern   Weekender KW 16

Neuer Old-Spice Spot: Der Mann, der aus dem Treibsand kam

Sehenswerte neue Kampagne für “Old Spice Danger Zone”

wuv.de

April 8th, 2011 by Katja Gutzeit

Top Twitter-Links:

Fan-Boom auf Leo Messi’s Facebook Page

Unglaublich aber wahr: Bereits 7 Stunden nachdem der Weltfußballer seine Facebook Page eröffnete, konnte diese knapp 7 Millionen Fans verzeichnen.

mashable.com

Sat. 1-Panne: Fake-Rangnick sammelt „Gefällt mir“

Nachdem Sat.1-Reporter Wolff-Christoph Fuss während des Champions-League-Spiels am Dienstag behauptete, der neue Schalke 04 Trainer mache es seinem Vorgänger Felix Magath gleich und habe eine eigene Facebook Page, kam es auch hier zu einem starken Fanzuwachs – in kürzester Zeit stieg die Zahl von 1.600 auf 11.800. Dumm nur, dass die Page offenbar ein Fake ist.

meedia.de

Hornbach-Spot räumt ab

Der Spot von Hornbach „Wie viel Wahnsinn steckt in dir?“ hat es tatsächlich geschafft und setzt sich mit Abstand gegen die Konkurrenz durch. Bei der Verleihung des Werbefilmpreises „Die Klappe“ hat der schon im Vorfeld viel verlinkte Spot 4 von 5 goldene Klappen abgeräumt.

wuv.de

Highlight der Woche

„Kommen bald Unternehmensseiten à la Facebook auf Twitter?“

Den Unternehmen dürfte dies gefallen, denn diese Änderung würde nicht nur den Gestaltungsspielraum erweitern, sondern auch ein spezifischeres Targeting ermöglichen. Wir sind gespannt:

facebookbiz.de

Fundstück der Woche

Internetic (Technologic Remix)

“Tweet it, rate it, like it, star it, digg it, tag it, zip – email it …” Wer errät, wie es weitergeht? Schaut selbst: