Juli 21st, 2010 by Sabrina Panknin
Im Zuge eines Brainstormings haben wir uns bei ethority Gedanken gemacht, welche unserer Meinung nach zu den besten Social-Media-Kampagnen der letzten Zeit zählen. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, ist kunterbunt plattformunabhängig zusammengestellt und kann gerne ergänzt werden. So schaffen wir eine Liste von Best Practices, auf die jeder zurückgreifen kann: Angefangen bei Vorreitern auf dem Social- Media-Gebiet, bis eindrucksvolle On/Offline-Verknüpfungen über innovative Konzepte zu kontinuierlichen Social-Media-Aktivitäten:
1. Something new: OLD SPICE GUY

Die Kampagne ist sehr aktuell und hat großen Anklang gefunden. Ein gelungenes Beispiel, wie man eine eher „traditionelle“ Marke in ein zeitgemäßes Umfeld projiziert. Durch den Mix von Facebook-, Twitter-, Youtube- Aktivitäten bekommt die Marke ein junges Gesicht (nicht zuletzt durch Isaiah Mustafa als Old-Spice-Model). Ein Coup gelang den Strategen hinter der Kampagne als sie Videos produzierten, die an bekannte Web-Größen gerichtet wurden (z.B. Kevin Rose, Gründer von DIGG) und dementsprechend die Runde machten.
2. Only Social Media: MIRAPODO „Alte Schuhe“

In Anlehnung an einen Bericht auf ntv hat das Onlineschuhportal mirapodo über Facebook dazu aufgerufen, ein Foto seiner alten Schuhe zu posten, um einen 20 € Gutschein für Neue zu bekommen. Die Aktion fand großen Anklang, so dass fast 300 Fotos auf die Pinnwand gepostet wurden.
3. Der Klassiker: WILL IT BLEND?

Tom Dickson, der Gründer von Blendtec, Herstellern von Haushaltsgeräten, bakannt für Mixer, zerschreddert regelmäßig auf Youtube Gegenstände des Alltags und öffentlicher Diskussion in einem Mixer. Aktuell hat er sich die Vuvuzela und das iPhone 4G vorgenommen. Ein Best Practice des viralen Marketings!
4. Oldie but Goldie: PONS-KAMPAGNE

Naja, Oldie ist vielleicht übertrieben, nichts desto trotz ist die Kampagne fast ein Jahr alt, was ihrer Originalität allerdings keinen Abbruch tut.
Gegenstand war das neue Sprachportal von PONS. Um die Kampagne ins Gespräch zu bringen, bekamen 100 A-Blogger und Magic Middle Blogger ein individualisiertes Anschreiben und per Post ein Schulheft geschickt, in welchem Artikel von Ihnen auf Orthographie und Grammatik korrigiert wurden. Jeder Blogger bekam zusätzlich einen individuellen Testzugang für das Online-Sprachportal und auf Wunsch Hintergrundinformationen um darüber zu berichten.
Die Verbindung von On- und Offline-Elementen mit Aktivierung nostalgischer Kindheitserinnerungen ließ die Kampagne ein voller Erfolg werden.
5. Mayor of Foursquare: STARBUCKS

Fast könnte man Starbucks Pionierarbeit mit Foursquare bescheinigen. Als einer der ersten Unternehmen nutze der Coffeeshop den Location Based Service für Social Media Marketing. Das Konzept ist denkbar einfach: Der Mayor der Filiale bekommt Vergünstigungen auf die Starbucks-Produkte.
Moonfruit ist ein UK-Unternehmen das freie Tools zur Webgestaltung anbietet. Zwecks Followergenerierung haben sie über einen Zeitraum von 10 Tagen jeden Tag ein Macbook Pro verlost. Um es zu gewinnen, musste man einen Tweet mit dem Hashtag #moonfruit aussenden. Insgesamt brachte ihnen die virale Kampagne über 60.000 Follower, 250 Tweets pro Minute und ein 6-Tage-Abo in den Trendic Topics.

7. Gibt’s doch (noch) gar nicht: IRON SKY

Bei der Iron Sky Kampagne nutzt man Social Media sehr intelligent,um einen Hype um einen Film zu kreieren, den es noch nichtmal gibt. Außer zwei Trailern, die by the way fast 1,5 Millionen Views hatten, gibt es von dem Sci-Fi-Movie wahrscheinlich noch nicht mal ein richtiges Drehbuch, obwohl er 2011 erscheinen soll. So abstrus und kontrovers der Inhalt des Films sein möge (Nazis auf dem Mond), diese Beispiel zeigt eindeutig, wieviel Aufmerksamkeit man mit Social Media Aktivitäten generieren kann.
8. Picture it with: DUNKIN’DONUTS

Zur Produkteinführung von Coolatta startete Dunkin’Donuts eine Facebook-Kampagne, bei der die Nutzer sich mit ihrem Coolatta fotografierten, dieses Foto zum Profilfoto machten, es auf die FB-Page posteten mit dem Hashtag #CoolattaGiveaway. Jeden Tag wurden Preise verlost.
9. Nach Regen kommt der Sonnenschein: DOMINO’S PiZZA UK
10. Zusammen dabei: o2 CREW [an der Kampagne ist ethority maßgeblich beteiligt]

Hinter der o2 Crew Kampagne steht das Crowdkonzept – jeder kann Gruppen beitreten, deren Größe über die Vergabe der Incentives entscheidet – die größte Crew gewinnt ein Kontingent an Freikarten für ein Top-Event. Das besondere an der Kampagne ist die Verknüpfung von Online- und Offline-Elementen: Online teilnehmen – Offline treffen – Online mit Fotos und Videos dokumentieren.
Juli 9th, 2010 by Sabrina Panknin
TOP 4 TWITTERLINKS
Wer will ein Praktikum bei Twitter machen? Im Moment suchen sie deutsche Nutzer:
Ein Tweet, der sich schnell verbreitete und wahrscheinlich jeden Twitternutzer reizte. Aber der Internship ist leider in San Francisco.
Bis die Ohren klingen; Statistik über Markennennung in Sozialen Netzwerken und was das bedeutet:
Brian Solis verdeutlicht noch einmal anschaulich, warum sich Marken in Social Media engagieren sollte.
Die Zwischenplattform (zw. Blog und Twitter) Posterous wächst um 700 % im Jahr
Das erstaunliche Wachstum von Posterous ist Thema dieses Artikels. Mittlerweile nutzen 5.3 Millionen Nutzer die Plattform.
Geschichtsstunde: Die 10 Gründerväter des Internet
Hier kann man noch was lernen. Die 10 einflussreichsten Männer des Internet!
Blogartikel der Woche:
Mir san Twitterer: Microblogging im bayrischen Landtag
Im bayrischen Landtag twittern 22 von 187 Abgeordneten und auch hier sind es nicht die Volksparteien (CSU), sondern die kleinen, allen voran die FDP. Weitere Argumente, warum der Politiker twittern sollte, kann man im Beitrag nachlesen.

Zitat der Woche

“Was hat acht Arme, kein Rückgrat, keine Ahnung von Fußball und gibt trotzdem zu jedem Spiel seinen Senf ab?”
Wir wissen alle wer gemeint ist und neben dem Wal mögen wir jetzt auch den Kraken nicht mehr. Drücken wir unseren Jungs trotzdem die Daumen für einen Sieg am Samstag.
Juli 8th, 2010 by Sabrina Panknin
Die Politiker und das Medium Twitter. Die einen sehen es gelassen, die anderen eher kritischund denken dabei an verfrühte Botschaften aus den Wahlkabinen. Benedikt Köhler verfolgt in dieser Hinsicht einen anderen Denkansatz:
„Politiker werden wie Wissenschaftler oder öffentlich-rechtliche Moderatoren von uns, den Steuerzahlern bezahlt, die im Gegenzug dafür das Recht haben, zu erfahren, was ihre Mandatsträger für ihr Wohl leisten. Man könnte es auch so formulieren: “No taxation without microblogging.”
Im bayrischen Landtag twittern 22 von 187 Abgeordneten und auch hier sind es nicht die Volksparteien (CSU), sondern die kleinen, allen voran die FDP:

Ein mäßiges Ergebnis, wenn man das hohe Potenzial betrachtet, was eigentlich dahinter steht:
„Politiker müssen sich von Zeit zu Zeit ihrer eigenen Karriereplanung widmen. Social Media,
zu denen auch Twitter gehört, sind ein hervorragend geeignetes Instrument, um Spuren zu
hinterlassen, die auch dann noch sichtbar sind, wenn die Mandate ausgelaufen sind“
Wer sie sind und wer ihnen folgen möchte, kann sie auf dieser Liste finden.
Die ausführliche Meinung zur bayrischen Landtagspolitik und Twitter findet man auf viralmythen.de
Juli 2nd, 2010 by Katja Gutzeit
TOP 4 TWITTERLINKS:
Ich chatte, also bin ich: die Bedeutung sozialer Netzwerke für junge Menschen
Warum (zum Teufel) nutzen Leute eigentlich Gowalla, Foursquare & Co.?
Web 2.0 ändert Arbeit der Führungskräfte schon erheblich: Die Einbindung von Social Media ins Unternehmen ist häufig dem Engagement von Mitarbeitern zu verdanken
What Twitter Places Means for the Future of Location
BLOGARTIKEL DER WOCHE:
ethority’s Eventfahrplan (Juni-Oktober 2010)
Der Eventplan für die nächsten Monate steht fest. Unsere Beiträge/ Referenten sowie die Programm- und Anmeldelinks zu den Events findet ihr in unserem Blogartikel der Woche. Hier die noch kommenden Events im Überblick:
Event: 12.07.2010 Lehrgang „Social Media Manager“ an der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing in München
Referent: Dr. Benedikt Köhler mit „Social Media Monitoring und Kennzahlen“
Event: 14.07.2010 Twittwoch in München
Referent: Dr. Benedikt Köhler (mit Daniel Leicher) mit “Slow Media und Digital Natives”
Event: 21.07.2010 Social Media Akademie
Referent: Dr. Benedikt Köhler mit “Social Media Präsenzen”
Event: 01.09.2010 Social Media Summit in Wiesbaden
Referent: Felix Fiek mit “Das Social Media Prisma als Orientierungshilfe im Web 2.0-Dschungel“
Event: 10.09.2010 stART-Conference in Duisburg
Referent: Dr. Benedikt Köhler mit “Gutes Geld für gute Medien”
Event: 05.10.2010 ccScience2010 in Leipzig
Referent: Dr. Benedikt Köhler mit “Warum Unternehmen umdenken müssen, um in Zukunft erfolgreich zu sein“
FUNDSTÜCK DER WOCHE:
Einfach die gestellten Herausforderungen so schnell wie möglich lösen und den Ball über die Ziellinie bringen, heißt es bei unserem Kunststück der Woche: Google Chrome FastBall.

Juni 18th, 2010 by Sabrina Panknin
TOP 4 TWITTERLINKS
Aktuell zum 45. Kongress der Deutschen Marktforschung noch einmal die 12 wichtigsten Marktforschungsthesen
Social Media Monitoring, Netnography, Sentiment Mining – welche Marktforschungsmethoden und –paradigmen werden uns in das nächste Jahrzent begleiten?
Studie zum Anstieg der Blogzugriffe mit LIKE-Button von Facebook
Eine Studie von TypePad ergab, dass die Besucheranzahl von Blogs, die den LIKE-Button von Facebook integriert haben, um 50 % anstieg. Mehr unter:
Facebook bringt den LIKE-Button für einzelne Kommentare
Ab sofort kann man bei Facebook auch den einzelenen Kommentaren den „Gefällt mir“-Stempel aufdrücken.
Jetzt wird Formspring auch für Unternehmen bzw. Marken interessant
Der Q&A Service Formspring.me gibt Account-Inhabern die Plattform, um Fragen anderer Nutzer zu beantworten. Nach 12 Millionen Accounts und 700 Millionen gestellten Fragen, entdecken langsam die Unternehmen den Dienst für sich.Übrigens nutzen OTTO_Jobs und DBKarriere Formspring schon länger.
Blogartikel der Woche
Social Media als Zukunft der Marktforschung: ethority beim 45. BVM Kongress
Am heutigen Tag eröffnete Benedikt Köhler das Finale des 45. Kongress der Deutschen Marktforschung mit 10 Thesen zur Frage, warum Marketing und Marktforschung sich in einer Phase radikalen Umbruchs befinden.
Auch bei Twitter war der Kongress Thema (Hashtag #BVM zum Nachlesen)

Fundstück der Woche
Eine Zusammenstellung von unterschiedlichen Twitter-Typen ist nicht neu, aber diesmal sehr liebevoll aufbereitet:

Zitat der Woche:
Juni 11th, 2010 by Daniel Leicher
Bei der letzten Fußball WM gab es Twitter noch kein halbes Jahr und es war reichlich unbekannt. Dieses Jahr ist das jedoch anders. Und da es kein besseres Medium zum live berichten von großen Events gibt, will Twitter im WM Getwitter dabei sein.

Pünktlich zum WM Start hat Twitter deshalb eine eigene Website online gestellt, auf der man alle Tweets gefiltert nach Ländern und Spielen, sowie auch den aktuellen Spielstand, sehen kann.
Auf twitter.com werden sicher auch schon einige etwas bemerkt haben. Wer ein Länderkürzel, wie zum Beispiel #ger twittert, bekommt direkt neben dem Hashtag eine kleine Länderfahne angezeigt. Bei #worldcup erscheint ein kleiner Ball.
Natürlich ist nicht nur Twitter selbst in WM Laune. Viele andere Websites veranstalten Tippspiele oder ähnliches mit Twitter als Basis.
Ein Projekt finde ich jedoch noch erwähnenswert, weil es komplett anders ist. Bei twittkickers.de kann man per Twitter Fußball spielen. Ich habe das auch schon in der Beta Phase getestet und muss sagen, dass es richtig viel Spaß macht.
Jetzt können wir nur noch hoffen, dass Deutschland viele Tore schiesst und wir noch oft den Hashtag #ger schreiben dürfen.
Mai 14th, 2010 by Nicole Pingel
TOP 4 TWITTER-LINKS
Komprimierte und interessante Link-Sammlung von @mashable zu Social Media
Die Kollegen von Mashable haben eine Liste von 21 interessanten Quellen zu Social Media Instrumenten erstellt.
Optimierung des eigenen Twitter-Profils
Auch hier veröffentlicht Mashable interessante Tipps. Diesmal ein How-to zur Optimierung des eigenen Twitter-Profils.
Twitter to launch #Twitter #Business Center
Und NOCH eine Mashable-Nachricht, die vor allem für Unternehmen von Interesse sein dürfte: Nun entwickelt sich auch Twitter in Richtung eines Business-Modells.
12 Dienste, um Dateien online zu speichern von @martinweigert #Basiswissen
Martin Weigert von netzwertig stellt Tools vor, die es ermöglichen Backups online zu speichern.
Blogartikel der Woche
Social Media Revolution 2: What happened within the last 9 months?!
Fundstück der Woche
Zitat der Woche
„Offizieller Hashtag zur Domain No Server-Situation: #denix“
Sascha Lobos Kommentar zum Server-Ausfall der DENIC, der am Mittwoch in den Mittagsstunden die meisten deutschen Internet-Seiten (.de) unabrufbar machte.
gefunden bei: @saschalobo
Mai 7th, 2010 by Sabrina Panknin
TOP 4 TWITTERLINKS
Datenleck bei StudiVZ. Netzpolitik wurden wieder 1,6 Mio. Daten zugeschickt.
Rund 1.6 Mio. aktuelle Schüler-Daten wurden Markus Beckedahl zugeschickt, das sind rund 30 % aller Nutzerprofile. Was das für Folgen hat, darauf kann man gespannt sein.
Neue Zahlen: 270.000 aktive deutschsprachige Twitter-Nutzer
270.000 Accounts haben im April 2010 in deutscher Sprache aktiv getwittert. Im Vergleich zum Vormonat ist das ein Wachstum von 3,8 %. Weitere Infos sowie mehr über das Suchverfahren und die Analysemethode unter dem Link.
Nach Twitter auch Facebooks neueste Zahlen: 9.165.240 in Deutschland
8% Wachstum für Facebook, umgerechnet „nur“ 600.000 Nutzer in Deutschland im April
Ein gelungener Rückblick auf den SMCHH: Social Media – Heiße Luft oder enormes Potenzial
Schöne Zusammenfassung von dem vergangenen Social Media Club Hamburg.
Blogartikel der Woche
Der typische amerikanische Mediennutzer von Nebenan
Hier für Leute ohne Adleraugen:

Fundstück der Woche

Sascha Lobo veröffentlichte heute eine Dokumentation über „Der unaufhaltsame Aufstieg des Social Networks FORMsquare“ und skizziert mit einem Augenzwinkern ziemlich genau Reaktionen und Aktionen aus dem Social-Media-Dunstkreis bei vermeintlichen Neuentdeckungen. Herrlich, mit Sicherheit auch für die namentlich Zitierten.
Hier nur ein kleiner Auszug:
Klaus Eck kündigt das Buch “FORMsquare zur Unternehmenskommunikation – was meinen Sie so?” an. Dort beschreibt er, wie in Kanada ein Praktikant in einer Eisdiele seinen Job wegen eines FORMsqueets (so die Bezeichnung für die Beiträge auf FORMsquare) bekam.
11
“Karriere – Die FORMsquare-Bibel!” von Jochen Mai erscheint als Hörbuch auf Rätoromanisch im praktischen Pappschuber.
12
Netzpolitik wird ein Datenleck von FORMsquare zugespielt. Markus Beckedahl überlegt deshalb, für das Europaparlament zu kandidieren und teilt diese Entscheidung in einem vierzigseitigen Interview mit der zweitgrößten hessischen Schülerzeitung der Öffentlichkeit mit.
Zu lesen auf www.saschalobo.com
P.S. Ach ja, eine Facebook-Page für FORMsquare existiert natürlich bereits!
Zitat der Woche:
„Twitter existiert in so vielen Varianten, wie es Nutzer hat, eine gemeinsame Basis gibt es nicht. Wer bei Twitter belangloses Geschnatter liest, der hat es sich so ausgesucht“
Kathrin Passig in ihrer Merkur-Internetkolumne
gefunden bei meedia.de
April 23rd, 2010 by Sabrina Panknin
Version 2.0 des Social Media Prismas ist vor einer Woche erschienen -

- und wir möchten uns heute noch einmal offiziell für die zahlreichen Erwähnungen und die über 200 Retweets bedanken. Zu diesem Anlass haben wir sie Stimmen aus dem Netz einmal gebündelt aufgeführt:

www.socialnetworkstrategien.de
http://marketingsocialmedia.de

März 16th, 2010 by Sabrina Panknin
Eine neue Studie (von iModerate Research Technologies/CMB) zeigt, dass Fans einer Marke oder Produkt auf Facebook bzw. Follower auf Twitter sichtlich bereiter sind, ein Produkt zu kaufen und weiter zu empfehlen.
67 % der Twitteristi sowie 51% der Facebooker kaufen eine Marke aufgrund der Präsenz in einem Social Network.
79 % bzw. 60% empfehlen die Produkte aus dem gleichen Grund an Freunde und Bekannte weiter.

Herausstechend ist der Fakt, dass viele potentielle Kunden Marken nicht vertrauen und dementsprechend ihre Produkte nicht kaufen würden, sobald kein Engagement auf Twitter oder Facebook vorhanden ist.
Ein Grund liegt ganz eindeutig in der Erwartungshaltung der Kunden („electronic people“), dass sich Unternehmen und Marken in ihrer Lebenswelt bewegen müssen („it’s EXPECTED that a company have some digital face […]“). Sollten sie dort nicht vorhanden sein, existieren sie nicht und werden in den Kaufentscheidungsprozess nicht miteinbezogen.
gefunden bei mashable
März 10th, 2010 by Daniel Leicher

Ortsbasierte Statusnachrichten sind der neue Trend. Google stellt Buzz vor, Twitter experimentiert mit Ortsverknüpften Tweets. Mit Foursquare und Gowalla gibt es sogar eigene Netzwerke, bei denen es lediglich um das „Sagen wo man ist“ geht. Klar, dass dort in Zukunft auch das weltweit größte Social Network Facebook mitmischen will. Wie und ob überhaupt wusste man bis vor kurzem noch nicht.
Die New York Times hat nun jedoch etwas Licht ins dunkle gebracht. Laut der Zeitung soll auf der hauseigenen Entwicklermesse f8 ein neues Feature für die rund 100 Millionen mobilen Facebook Nutzer vorgestellt werden. Zum einen sollen die Facebook Nutzer selbst den Vorteil erlangen, dass sie schnell und einfach ihren Freunden sagen können wo sie gerade sind.
Über eine API sollen zusätzlich auch externe die Möglichkeit bekommen ihre eigenen Unternehmen durch zum Beispiel Suchanfragen wo der nächste Bäcker sei zu vermarkten.
Aber nicht nur bei Facebook gibt es gerade neue Gerüchte rund um Geolocation Features. Techcrunch berichtete gestern über ein neues Feature bei Twitter. Hier soll bei Tweets, die mit einer genauen Positionsangabe verschickt wurden, zusätzlich ein kleines Symbol erscheinen. Wenn man mit der Maus über dieses fährt wird man eine kleine Umgebungskarte zu dem Tweet angezeigt bekommen.
Ob Facebook und Twitter diese Features genau so einführen ist noch offen. Bleiben wir gespannt.
Dezember 11th, 2009 by Susanne Zornow
TOP 4 TWITTERLINKS
1. Social Media-Nutzung von Unternehmen in Deutschland, nach Branchen sortiert [PDF]
Ergebnisse einer empirischen Studie, entstanden an der Universität Oldenburg in Zusammenarbeit mit der Agentur construktiv.
2. Top 10 Real-Time Technologies of 2009
Die Top-Fünf nach ReadWriteWeb: Pubsubhubbub, RSSCloud, Facebook, Google Real-Time Search und Twitter Search.
3. Social Media: Jetzt aktiv werden in der PR/Kommunikation
Eine kurze Zusammenfassung der F&H Kamingespräche mit dem Thema: „Medien in der Krise – Chance oder Herausforderung für die PR?“
4. Lifestream von leweb: Gerade spricht: Ethan Beard, Director Facebook Developer Network
Der Lifestream ist natürlich vorbei, aber die Vorträge gibt es bei LeWeb zu sehen. Hier
geht´s direkt zu dem Vortrag von Ethan Beard.
Der Blogartikel der Woche
Twitter: Wenn man es übertreibt…

Social-Media-Fundstück der Woche
‚Branding’ mal anders: Ein Mann lässt sich „YouTube“ auf den Arm tätowieren, trifft auf YouTube-Mitbegründer Chad Hurley und das Ganze wird als Video festgehalten. Wo wir das sehen können? …:
Gefunden bei: www.techcrunch.com
Zitat der Woche:
“The Real Time Web is coming so fast we’ve hardly had any time to think about it yet.”
Marshall Kirkpatrick in seinem Artikel „What the Real-Time Web Can Deliver“, in welchem er sich erste Gedanken zu Nutzungsmöglichkeiten von Real-Time-Search macht.
Dezember 9th, 2009 by Sabrina Panknin
Auch wenn die Zahl der deutschsprachigen Tweets zurückgeht, heißt das nicht, das Twitter stirbt. Im Gegenteil, nach dem „Hype“ in den Sommermonaten, pendelt sich das Twitteraufkommen auf Personen ein, die wissen, wie sie ihren Account zu nutzen haben und dies auch sinnvoll tun. Und dazu kann man getrost auch Tweets über sein Mittagessen oder Gemütszustand hinzuzählen, denn wenn diese Tweets in Maßen erfolgen, machen sie den Avater zu einer Persönlichkeit. Doch wie immer gilt: Die Mischung machts! Denn – man kann es auch übertreiben:
Dezember 4th, 2009 by Susanne Zornow
TOP 4 TWITTERLINKS
1. Ein paar Zahlen zu Social Media
Thorsten zur Jacobsmühlen wirft einen Blick auf die Unique Visitors und die Geschlechterverteilung bekannter Social Media Kanäle: Twitter, Facebook, LinkedIn, Xing, Wer-Kennt-Wen und StudiVZ.
2. Was bringen eigentlich die Unternehmensprofile von XING
Eine Rezension des neuen Xing-Angebotes von Sebastian Küpers. Seine Vorschläge zur Verbesserung: Interaktionsmöglichkeiten, Individuelle Seiten, Open Social Applikationen.
3. Ein kritischer Blick aus US-amerikanischer Sicht auf “gekaufte Freunde” in Social Networks
Sarah Perez über professionelles Freunde-Kaufen.
4. Studie: männliches und weibliches Verhalten in Social Networks
Noch mehr Geschlechterstudien in Social Media: Eine Ministudie zur Verteilung von Frauen und Männern in neunzehn Social Networks: „The most female-dominated site? Bebo (66% female users), closely followed by MySpace and Classmates.com (64%).”
Der Blogartikel der Woche
Online Reputation auf dem SMCHH: Dr.Stefan Groß-Selbeck im Interview
Social-Media-Fundstück der Woche
Realtime-Hochzeit in Social Media:
Gefunden bei: www.mashable.com
Zitat der Woche:
„I actually thought to myself at one point ‘wow, when I go on vacation I’ll need to plan ahead so the fish don’t starve.`”
Michael Arrington über seinen Account bei FishVille – Erfahrungen zum Thema „Social Gaming Addiction“.
November 24th, 2009 by Tobias Kärcher
Gut zwei Wochen hatten wir nun Zeit, uns mit der neuen Retweet-Funktion bei Twitter vertraut zu machen. Die Reaktionen sind gespalten:
“Twitter’s new retweets are undeniably cleaner and more organized than the original, manual method. Your timeline will be easier to read and less noisy as a result (…) Also, you no longer need to edit original tweet text, which means it is less likely you’ll anger someone by inadvertently changing the meaning of their original tweet or messing up the attribution.”
Vorteile, die schwer von der Hand zu weisen sind. Während die meisten mashable-Autoren die Usability loben und sich auf eine Timeline mit weniger ‘Rauschen’ freuen, zeigen sich andere weniger erfreut über die neue Funktion. Jennifer Van Grove schrieb schon im August:
“The new retweet format, however, doesn’t seem to leave room for our additional commentary. So when we hit the new retweet button on Twitter.com, or in any of the third party apps that support the new APIs, what can we expect? Can we insert our words of wisdom? If so, where do they go? We know we’d be more than a little disappointed if this offshoot of retweeting behavior was taken away from us.”
Sie sollte Recht behalten. Ray Beckerman fordert sogar zum Boykott der neuen Funktion auf und sammelt stellvertretend die sieben, seiner Meinung nach wichtigsten Argumente gegen die neue Option:
“(1) you can’t insert a comment;”
Das größte Manko, manches möchte und sollte man nur kommentiert retweeten.
“(2) you can’t edit;”
Da der Retweet im weitesten Sinne ein Zitat ist, eigentlich sinnvoll. Man muss ihn allerdings auch nicht kürzen, wenn man mit dem „RT“ die 140-Zeichen-Grenze sprengt.
“(3) instead of showing your avatar, it shows the avatar of the original tweeter, which might be someone the recipient doesn’t know or have any relationship with;”
Kann verwirren. Einen Effekt habe ich bei mir persönlich jedoch festgestellt: Wenn in meiner Timeline plötzlich ein “fremder” Account mit Nutzerbild auftaucht, bin ich schneller mal verleitet diesem zu folgen, als das bei einem klassischen „RT“ der Fall gewesen wäre
“(4) it prevents you from seeing multiple versions with different comments from different people;”
Was sehr schade ist, andere wiederum als aufgeräumtere Timeline bezeichnen würden.
“(5) if someone retweets you, you will never know that they did, unless you go look it up in the Retweets column;
(6) if you retweet someone, they may never learn that you did, unless they go to the internet interface, and go through the entries in the retweets column;”
In der Tat etwas umständlicher, jedoch übersichtlicher und wohl einfach ein Frage der Gwöhnung.
“(7) your so called “retweets” won’t show up in Tweetdeck or any other Twitter “clients” or applications.”
Die Applications werden schnell lernen damit umzugehen, durch eine standardisierte API vermutlich sogar sehr viel besser als bisher.
Letztendlich zeigt sich in der Vielfalt der Reaktionen die Vielfalt der Nutzungsrealitäten von Twitter: Für die einen ein Newschannel mit selbst gewählten Korrespondenten, für die anderen ein klassisches Weblog in 140-Zeichen Artikeln, für wieder andere eine Art Public Chat – so unterschiedlich der Gebrauch, so sind unterschiedlich die Anforderungen an die eigene Timeline. Nun ist uns ja freigestellt, ob wir die neue Funktion nutzen oder nicht, ich persönlich werde wohl vorerst beim “RT” bleiben.




