Oktober 29th, 2009 by Nicole Pingel

In der Welt der Werbung und des Marketings findet schon seit Längerem ein Umbruch statt. Das Online Marketing im Allgemeinen boomt. Dabei fangen neue Strategien wie Mobile und Social Media Marketing kleinere Einbußen im Bereich des klassischen Online Marketings auf und zeigen den Weg für die Zukunft auf.

Einen Großteil des Werbe-Etats investieren viele Unternehmen allerdings immer noch in die traditionellen Werbeträger: Print, Fernsehen, Außenwerbung vielleicht sogar Radio. Die Angst in den Führungsetagen der Unternehmen vor den „neuen“ Werbeformen, fußt dabei oft auf einem fehlenden Verständnis für die Reichweite und Bedeutung der neuen Kanäle wie z.B. des Social Web.

Gary Hayes, unter anderem Vorstandsmitglied einer australischen Design-Firma, hat ein Tool entwickelt, mit dessen Hilfe jedem Skeptiker eindrucksvoll demonstriert werden kann, was für eine Eigendynamik die neuen Medien mittlerweile entwickelt haben: Den Social Web Counter.

via Basic Thinking Blog

Der Social Web Counter basiert auf einer langen Reihe von Daten aus den verschiedensten Studien und anderen Informationsquellen (genauere Infos zur Datengrundlage z.B. hier). Interessant sind dabei nicht nur die Angaben zum allgemeinen Nutzerverhalten im Internet (z.B. wie oft wird ein Video auf Youtube hochgeladen), sondern vor allem die Zahlen zur kommerziellen Nutzung des Internets durch Social Media Plattfomen und Unternehmen. Es ist durchaus beeindruckend auf dem Counter zu beobachten, dass Facebook innerhalb einer Sekunde mehrere Dollar allein durch seine „Facebook Gifts“ verdient. Bei den Gesamtwerbeeinahmen sieht es dementsprechend noch rosiger aus.

Zwar ist der Social Web Counter kaum mehr als eine Aggregation von Daten verpackt in eine technische und gestalterische „Spielerei“, aber in jedem Fall zeigt er eines ganz deutlich:

Es gibt sie, die Erlösmodelle im Internet – und sie sind sogar erfolgreich!

Oktober 8th, 2009 by Nicole Pingel

Branding-Maßnahmen geben einer Marke ein Gesicht, eine Identität. Sie sind ein essentieller Teil des Marketings. Das Branding wirkt auf den Rezipienten wie der berühmte erste Eindruck: Wird es positiv wahrgenommen, entstehen Markenfans, kommt es allerdings nicht gut an, entwickelt sich schnell eine Anti-Haltung gegen Marke und Produkt.  Im schlimmsten Fall werden sie gar nicht erst wahrgenommen.

In Zeiten der klassischen Werbe- und Marketing-Maßnahmen stellte das Branding eher einen Nebeneffekt dar. Die heutigen Social Media Kanäle bieten allerdings vollkommen neue Möglichkeit einer Marke eine positive, klar definierte und ausdrucksstarke Identität zu verleihen.

Die User schaffen die Reichweite, nicht das Medium!

Zu den wichtigsten Schlagwörtern im Bereich Social Media gehören Awareness und Popularity. Um diese zu steigern kann Social Media für Marken zur Geheimwaffe werden. Denn Unternehmen können von der prägnantesten Eigenschaft des Social Web profitieren: Der extremen Vernetzung und Kommunikation unter den Usern. Wie schnell eine gebrandete Website an Reichweite gewinnen kann, zeigt zum Beispiel der Branded Channel von Fanta auf MySpace. Dem User werden eine Reihe an Widgets und Downloads angeboten, als Dank dafür hat er die Möglichkeit die Marke Fanta  (in Gestalt von „Todd und seiner Band“) als Freund zu adden oder gleich das eigene Profil ins Fanta Design zu tauchen. Somit trägt der Brand Fan freiwillig die Markenbotschaft an die eigenen Freunde weiter, die somit verstärkt und von einer vertrauten Person auf die Marke aufmerksam gemacht und im besten Fall in der Folge selbst zu Brand Fans werden.

Branding in Social Media

Marken werden zu Freunden

Aufgrund der Mechanismen die im vorangegangen Punkt beschrieben wurden, verliert die Marke als „böse Werbeschleuder“ ihren Schrecken. Durch den quasi persönlichen Kontakt zwischen User und Marke verringert sich die Distanz zwischen beiden. Gleichzeitig entwickelt sich eine Art Vertrauen, welches der User dem Brand entgegen bringt, den er als einen persönlichen Freund auserkoren hat.

Es geht nicht um Produkte und Konsumenten, sondern um Brand Engagement

In Zeiten des Social Web gibt es sie nicht mehr: DIE Zielgruppe und DEN Konsumenten. Der User fühlt sich am ehesten bereit eine Verbindung mit einer Marke einzugehen, wenn er sich in seiner Individualität angesprochen fühlt. Außerdem möchte er selbst aktiv werden, er erwartet einen Mehrwert aus der Verbindung mit der Marke. Aus Vertrauen, Dialog und geschaffenem Mehrwert entsteht so ein engagierter Brand Fan, dessen Begeisterung Unternehmen um ein Vielfaches mehr Wert sein sollte als ein  Bannerklicks auf einer Homepage.

Ohne Zweifel ist ein langfristiges und konsumentenfreundliches Branding eine sanftere Form der Werbung. Eine Marke zeigt Präsenz und generiert Awareness ohne dabei (potenzielle) Kunden durch aufdringliche und stumpfe Werbebotschaften zu verschrecken.

Fazit: Marken, fangt an das Branding mit euren Usern zu leben!

Mai 22nd, 2009 by Nicole Pingel

Online Reputation – Who owns your name on Twitter?

>> online.wsj.com

Online Werbung – Die zehn besten Kampagnen des Jahres

>> businessinsider.com

Twitter auf der Überholspur – Mit 32 Mio Besuchern weltweit populärer als linkedin und digg

>> techcrunch.com

Markenkommunikation in Social Media – Das haben die menschlichen Grundbedürfnisse damit zu tun

>> pr-squared.com

Darwin 2.0 – Über die Evolution von Social Media Startups

>> web-strategist.com

Facebook und Twitter als Traffic-Generatoren – Das Google Monopol wankt

>> faz-community.faz.net

SEO ja! – Aber Traffic um jeden Preis?

>> blogprojekt.de

Wie Phönix aus der Asche – Auferstehung der Pressemitteilung?

>> briansolis.com

April 15th, 2009 by David Nelles

Okay, die fehlende Bereitschaft einiger Kommunikatoren mit ihrer Zielgruppe auf Social Networks in den Dialog zu treten habe ich nun dargelegt. Jetzt ist es nur allzu fair, den Zögernden einige Regeln an die Hand zu geben wie Facebook für Marketer wirklich gut funktionieren kann. Bei meiner Recherche bin bei mashable auf eine wirklich sinnvolle Facebook Betriebsanleitung gestoßen. In Anlehnung daran: Die fünf Säulen einer erfolgreichen Facebook Fanpage.

Vernetzung

Vernetze deine Online-Auftritte. Nutze deine bestehende Netzpräsenz um deine Facebook Fanpage zusätzlich mit Leben zu füllen. Durch diese Strategie gehst du sicher, dass deine Zielgruppe, die sich schon auf den anderen Webauftritten tummelt, einen leichten Zugriff auf die Fanpage hat.

Kooperation

Nutze schon bestehende Fanpages für die eigenen Zwecke. Wieso eigentlich etwas neues machen, wenn bestehende Pages gut funktionieren. Suche Zusammenarbeit mit schon bestehenden Markenevangelisten. Bestes Beispiel dafür die aktuelle Kooperation zwischen Coca Cola und seinen Markenfans.

Informationen

Sei Ratgeber oder exklusiver Informationslieferant nicht nur für deine Anhänger. Gib auch anderen Nutzern Ratschläge, welche sie nur auf deiner Fanpage erhalten. Mit dieser Strategie steigert sich das Image der Marke auch außerhalb deiner Fangruppe. So steht Dell den FB Usern als Ratgeber für den Einsatz von Social Media in kleinen Unternehmen zur Seite.

Mehrwert

Steigere die Attraktivität deiner Fanpage durch mehrwertstiftende Sonderaktionen oder Gewinnspiele. So können Gewinnspiele, die das Userengagement anregen zu einem wirklichen Boost der jeweiligen Fanpage werden. Ein gutes Beispiel hierfür ist z.B. Adobe , Ben & Jerry´s oder der die amerikanische Antwort auf C&A Old Navy.

Relevanz

Suche nach deiner Zielgruppe. Nicht jede Fanpage einer Marke fängt zwangsläufig an zu fliegen, wenn man sich an die obigen Regeln hält. Für eine erfolgreiche Fanpage muss ein ordentliches Targeting durchgeführt werden. Nicht jede Marke wird eine so starke Fangemeinde finden wie Apple & Co. Daher sollte im Vorfeld einer Facebook Initiative immer eine Relevanzprüfung stehen.

Aus diesen fünf Säulen sollte sich daher folgende Strategie ergeben: Zu Beginn sollte ein ausführliches Targeting sicher stellen, dass die jeweilige Marke bzw. das Produkt zur Zielgruppe Facebook passt. Wurde dieser Prozess mit einem positiven Ergebnis beendet, ist es hilfreich zu überprüfen, ob es schon große Fanpages gibt, mit denen es sich lohnt zu kooperieren. Nach einer etwaigen Kooperation oder einer Eigeninitiative ist es besonders wichtig, die Fanpage mit den restlichen Webauftritten der Marke zu vernetzen, damit der schon vorhandene Traffic der bestehenden Internetauftritte auf die Fanpage weitergeleitet wird. Zu guter letzt hängt der Erfolg jeder branded community, sei es nun auf studiVZ, myspace oder Facebook immer von der Qualität des Contents ab. Der Inhalt einer solchen Community muss einen echten Mehrwert haben. Das können Gewinnspiele oder spezielle Angebote und Aktionen sein, die eine Usereinbindung in die Markenkommunikation steigern.

Mai 23rd, 2006 by Alexander Becker

Ein rasant wachsender Markt: Mittlerweile verbreitet sich bereits sechs Prozent aller Word of Mouth via E-Mail, Instand Messanger, Blogs oder online Chat-Rooms. Zu diesem Ergebnis kommt die April-Auswertung der Marktforscher der Keller Fay Group. Laut ihrer Untersuchung läuft 92 Prozent aller Word of Mouth noch offline (71 Prozent im „face to face“-Kontakt und 21 Prozent über das Telefon. Die wirklich interessanten Zahlen sind jedoch: „The survey also revealed a key aspect of what consumers are referencing when talking about brands in their conversations:
- 41% referenced something heard or seen in the media
- 15% referenced an ad
- 8% referenced editorial or entertainment content
- 5% referenced information given at the point of purchase
- 4% referenced a coupon or other promotion

März 13th, 2006 by Alexander Becker

Ihre Zielgruppe lebt längst online! Sie müssen Sie aber finden und unterhaltenÜberlegen sie gut, ob sie ihre Zielgruppe mittlerweile nicht besser im
Internet erreichen, als vie TV-Werbung? Eine britische Marktforschungsstudie der Suchmaschine Google kam jetzt zu dem Ergebnis, daß die Engländer durchschnittlich 164 Minuten täglich online sind, während sie nur 148 Minuten pro Tag in die Röhre glotzen. „Das wundert mich nicht“, sagt Sten Franke, Geschäftsführer von Ethority. „In unseren Studien haben wir ähnliche Trends festgestellt. So z.B. das ein Thread in einem Forum bis zu hunderttausend Mal abgerufen wird und ca. 200-300 Postings enthält. Den wenigsten Unternehmen ist jedoch bewusst, dass eine Community im Internet einige Tausend bis hin zu Millionen Mitglieder haben kann. Um dieses Volumen für die eigene Markenkommunikation zu nutzen, kommt es darauf an, diese relevanten Ressourcen zu evaluieren. Bei der Beratung unserer Kunden setzen wir hier an – Wir segmentieren mittels der Gridpatrol Monitoring Technologie die jeweilige Zielgruppe je Kanal, Plattform, Aktivität und bemessen die Reichweite, die Performance sowie die Popularität und evaluieren die Meinungsmacher. Darauf aufbauend wird eine Strategie zur Marken- oder Produktkommunikation entwickelt, die in der Regel nach anderen Mustern als beim klassischen Ansatz abläuft, denn nur wer seine Community kennt und mit den Meinungsmacher im Dialog steht, wird akzeptiert und kann seine Botschaft zielsicher absetzen!“

August 17th, 2005 by Alexander Becker

Nur 24 Prozent glauben, das die Informationen in Werbeanzeigen wahr sind. Zu diesem Ergebnis kommt die Yankelovitch MarketingResistance Survey. Weiter gaben 71 Prozent aller Befragten allerdings an, dass sie auf persönliche Empfehlungen vertrauten. Der Clou der Studie war aber die Erkenntnis, dass 79 Prozent aller Probanten zur Überprüfung der jeweiligen Empfehlungen das Internet nutzt. Heißt: Werbung lügt, dass Web genießt jedoch eine besonders hohe Glaubwürdigkeit.