Dezember 4th, 2009 by Susanne Zornow
TOP 4 TWITTERLINKS
1. Ein paar Zahlen zu Social Media
Thorsten zur Jacobsmühlen wirft einen Blick auf die Unique Visitors und die Geschlechterverteilung bekannter Social Media Kanäle: Twitter, Facebook, LinkedIn, Xing, Wer-Kennt-Wen und StudiVZ.
2. Was bringen eigentlich die Unternehmensprofile von XING
Eine Rezension des neuen Xing-Angebotes von Sebastian Küpers. Seine Vorschläge zur Verbesserung: Interaktionsmöglichkeiten, Individuelle Seiten, Open Social Applikationen.
3. Ein kritischer Blick aus US-amerikanischer Sicht auf “gekaufte Freunde” in Social Networks
Sarah Perez über professionelles Freunde-Kaufen.
4. Studie: männliches und weibliches Verhalten in Social Networks
Noch mehr Geschlechterstudien in Social Media: Eine Ministudie zur Verteilung von Frauen und Männern in neunzehn Social Networks: „The most female-dominated site? Bebo (66% female users), closely followed by MySpace and Classmates.com (64%).”
Der Blogartikel der Woche
Online Reputation auf dem SMCHH: Dr.Stefan Groß-Selbeck im Interview
Social-Media-Fundstück der Woche
Realtime-Hochzeit in Social Media:
Gefunden bei: www.mashable.com
Zitat der Woche:
„I actually thought to myself at one point ‘wow, when I go on vacation I’ll need to plan ahead so the fish don’t starve.`”
Michael Arrington über seinen Account bei FishVille – Erfahrungen zum Thema „Social Gaming Addiction“.
Dezember 1st, 2009 by Sabrina Panknin
Letzte Woche hörten wir gespannt dem Panel “Werden wir online alle zu Personen des öffentlichen Lebens?” auf dem SMCHH bei XING zu. Danach hat ethority die Panel-Teilnehmer noch einmal einzeln zum Thema “Online Reputation” interviewt. Den Anfang macht Dr. Stefan Groß-Selbeck, Vorstandsvorsitzender der XING AG:
November 27th, 2009 by Katja Gutzeit
Am gestrigen Abend war es wieder soweit für den Social Media Club Hamburg. Mit der Xing AG als Gastgeber und der Lösung vom Frontalunterricht gab es gleich mehrere Änderungen im Vergleich zu vorherigen Events. Lars Wehmeyer als Moderator hat das Panel mit Dr. Stefan Groß-Selbeck (Vorstandsvorsitzender der Xing AG), Oliver Ueberholz (Founder & CEO der Mixxt GmbH) und Stephan Mosel (Head of Community Management der Qype GmbH) angeführt.
Werden wir online alle zu Personen des öffentlichen Lebens? Im Zusammenhang mit dieser Frage wurde vor allem das Reputationsmanagement thematisiert. Dieses bezieht sich nicht nur auf Unternehmen sondern auch auf Privatpersonen. Personalverantwortliche durchsuchen bei der Wahl eines Bewerbers gezielt das Netz. Das ist zwar noch längst nicht in allen Branchen so, weist aber eine steigende Tendenz auf. Warum also nicht proaktiv handeln und seine Vorteile hervorheben? Im Umkehrschluss stellt sich aber die Frage: Muss jeder ein Stück Privatleben aufgeben, um Chancen zu haben?
Entscheidend ist, wie privat man wird und wo man für sich die Grenze setzt (so Mosel). In Bezug auf die Plattformen gibt es dabei durchaus Unterschiede. Einige sind stärker am privaten Gebrauch orientiert und andere eher am beruflichen, wobei Überschneidungen aber nicht auszuschließen sind. So wird das Businessnetzwerk Xing teilweise zur Baggerwiese oder, wie es einige SMCHH-Twitterer liebevoll bezeichnen, #XINGleboerse.
Einen wesentlichen Diskussionspunkt bietete auch der Generationswandel. Wird die Schmerzgrenze bei Jugendlichen, die bereits im medialen Zeitalter aufwachsen, sinken? Oder werden ihnen, die in jungen Jahren so freizügig preisgegebenen Informationen irgendwann peinlich sein oder sogar zum Verhängnis werden? Obwohl sich die Diskussionsteilnehmer und das Publikum nicht ganz einig waren, wurden doch ein paar sehr interessante Projekte angeschnitten. So gibt es einige Schulen, in denen Jugendliche die mediale Kompetenz mit Hilfe eigens dafür eingerichteter und durch Eltern oder Lehrer beaufsichtigter Plattformen erlernen können.
Fakt ist: das Internet bietet enorme Chancen für den beruflichen und privaten Bereich, die die potentiellen Risiken bei weitem überragen (so Groß-Selbeck). Problem hingegen ist nur, wie Ueberholz darstellt, dass die Möglichkeiten des Internets noch nicht im Bewusstsein der Menschen angekommen sind (wie wahrscheinlich ein “Bustest” belegen würde).
Auch nach dem Panel ging der Abend weiter. Xing bot ein reichhaltiges Angebot an Häppchen und Getränken, die das Networking versüßten. Die Panelteilnehmer stellten sich unterdessen noch einigen Fragen. Die mit ethority gedrehten Interviews gibt es demnächst auch auf diesem Blog zu sehen.
Mai 29th, 2009 by Nicole Pingel
Der große Tag der Abschiede: Auch den freitäglichen Newsflash gibt es in dieser Form hier heute zum letzten Mal. Also, viel Spaß!
Zum übers Bett hängen – die zehn goldenen Regeln in Social Media
„Wie sollte die New York Times Twitter nutzen?“ NYT gönnt sich eine Social Media Redakteurin
So macht man’s richtig – Social Media Marketing Case zum zusehen, lernen und nachmachen
Xing vorne – Diese Social Media Dienste nutzen die deutschen Web-Profis
„Machen Sie sich nackig. Aber nicht zu sehr.“ – Die Forderung von Chris Brogan an Social Media Marketer
Triathlon – Erkenntnisse für Kommunikations-Profis
Brainwash fragt – „Ist Social Media zu schnell für lahme Firmen?
Februar 16th, 2009 by Alexander Becker
Es gibt wohl kaum ein börsennotiertes Unternehmen, dass die Social Media-Klaviatur so gut beherrscht wie Xing. Viele firmenrelevanten Nachrichten werden sofort im Unternehmens-Blog gepostet, mit Erfolg konnte gerade ein kleiner viraler Werbe-Clip gestartet werden und selbst der Gründer ist ein eifriger Twitterer. Doch auch solchen Profis unterlaufen mitunter dumme Fehler.
Heute musst die Businessplattform noch heftigen Nutzerprotesten das Online Spiel Save the Sacked vom Netz nehmen. „Auf der inzwischen zu Xing umgeleiteten Website savethesacked.com mussten die Nutzer Menschen retten, die angesichts von Wirtschaftskrise und Jobverlust vom Hochhaus springen. Figuren konnten gerettet werden, wenn die Spieler sie mit einem Xing-Fallschirm ausstatteten, erklärt Olaf Kolbrück.
Der Werbeblogger konnte einen diesen Screenshot retten.
Eine offizielle Stellungsnahme zu findet sich im Xing-Blog leider noch nicht.
Januar 11th, 2009 by David Nelles
Ein großer Trend im Bereich der täglichen Nutzung von Social Media wird dieses Jahr sicherlich das Entfreunden sein. Burger King hat diesen Trend schon antizipiert – werde 10 Facebook Freunde los und bekomm ein Whooper gratis. Ich frage mich immer wieder, wenn ich auf xing etc. unterwegs bin: wer zum Teufel ist in der Lage bei über 1000 Businesskontakten wirklich von tatsächlichen Kontakten zu sprechen, oder, wie erfasst man einen Twitterstream, der mehr als 1000 Streams folgt? Vielleicht gilt in Social Media, wie auch in der Welt außerhalb von Social Media: Weniger ist manchmal mehr.
Für Charlene Li ist die Entschlackung von Followern und Facebook „Freunden“ daher ein Trend für das Jahr 2009:
Having thousands of friends becomes “so 2008″ and defriending becomes the hot new trend, driven by overwhelming rivers of newsfeeds. The movement is rooted in a desire to have quality, not quantity, as people cocoon in the face of the economic crisis. Facebook apps will emulate Twitter Grader, allowing you to prioritize your friends based on their overall social ranking — and prune safely to ensure the highest quality friends.
Auch Peter Blackshaw von consumergeneratedmedia.com sieht eine ganz ähnliche Entwicklung für das Jahr 2009:
Many of us will feel compelled to join the social media equivalent of Weight Watchers, eager to trim the excess and rediscover a modicum of don’t-follow-everything discipline.
Diese Entwicklung ist meiner Meinung nach völlig richtig. Ein Social Graph ist doch eigentlich nur dann wirklich funktional, wenn man mit seinen virtuellen Kontakten wenigstens im Ansatz kommuniziert. Eine solche Kommunikation muss natürlich weit über das bloße Betätigen des Bestätigungs-Buttons hinausgehen. Ich finde es schon schwer genug meinen vergleichsweise kompakten Twitterstream im Auge zu behalten oder zu all meinen facebook, xing, studiVZ, linkedin oder neuerdings HORIZONTpeople Kontakten in einem konstruktiven Dialog zu stehen. Mittlerweile entsteht eine alltägliche Informatiotsflut, welche zu einem großen Teil völlig irrelevant ist. Es sind wahrscheinlich Tools, wie das schon erwähnte TwitterGrader oder Benedikts Twitterfriends, nötig, um eine längst überfällige Netzwerkoptimierung durchzuführen. 2009 wird es also Zeit, sich der Social Graph Watcher-Bewegung anzuschließen, um seine Vernetzung wieder zu stärken.




