Februar 12th, 2010 by Katja Gutzeit
TOP 4 TWITTERLINKS
Brain Solis zeigte diese Woche die Top 3 Social Networks in den wichtigsten Märkten für Social Networking.
Mashable widmete diesen Beitrag im Hinblick auf Google’s Initiative, das Web schneller zu machen, dem YouTube Speed Dashboard.
Wurde euch auch schon einmal der Zugang zu einem Account in einem Social Network gesperrt, ohne dass ihr auch nur ansatzweise vorgewarnt wurdet? In diesem Blogbeitrag werden 9 Dinge aufgezeigt, die ihr vorsorglich vermeiden solltet.
Facebook hat nicht nur die Grenze der 400 Mio. User insgesamt überschritten, sondern kann mittlerweile auch auf 100 Mio. User monatlich verweisen, die Facebook mobil nutzen.
SOCIAL MEDIA FUNDSTÜCK DER WOCHE
iphonemeter.com bietet eine iPhone-„Statistik“, mit der die geografische Verbreitung des iPhones sehr schön überschaubar wird.
BLOGARTIKEL DER WOCHE
Werbung: Google, YouTube, Pepsi und der Super Bowl
Der Super Bowl ist das größte Sport-Ereignis der USA und hat sich im Laufe der Jahre zu eines der wichtigsten Werbe-Events entwickelt. Aber wer kann sich diese sündhaftteueren Werbeplätze tatsächlich leisten?
ZITAT DER WOCHE
Google Buzz war diese Woche in aller Munde. Einige User haben ihrer Kreativität freien Lauf gelassen und es entstanden Wortspiele wie verbuzzelt, buzzteln, Buzzibär oder Buzzhaltestelle. Daher auch dieses Zitat:
Februar 7th, 2010 by Alexander Becker
Der Super Bowl ist nicht nur das größte Sport-Ereignis der USA, sondern auch der wichtigste Werbe-Event. Während die meisten Zuschauer diesmal das Duell zwischen den New Orleans Saints und den Indianapolis Colts genießen, warten die meisten Ad-Profis und Marketer gespannt auf die Spielunterbrechungen.
Zwei Fragen beschäftigt seit Tagen die Werbebranche:
1. Welche Unternehmen leisten sich einen der sündhaftteuren Werbeplätze?
2. Wie gut ist der gezeigte Spot? Denn fast jede Company, die sich entschließt einen Reklame-Slot zu kaufen, nimmt noch Bares in die Hände und lässt extra für den Super Bowl einen neuen, besonderen Spot drehen.
Längst gibt es einen regelrechten Kult um die besten Super Bowl Ads. Wie bereits erwartet startet YouTube heute Nacht einen extra Adblitz-Kanal in dem die TV-Zuschauer die gezeigten Spots bewerten können.
Besondere Gerüchte ranken um die Frage, ob Google möglicherweile während des Super Bowl auch einen Spot für das Nexus One schaltet. Quelle für die Vermutung ist ein Tweet von Google-CEO Eric Schmidt. Der Company-Boss zwitscherte: „Can’t wait to watch the Superbowl tomorrow. Be sure to watch the ads in the 3rd quarter (someone said “Hell has indeed frozen over.”)“
Einen anderen Weg geht Pepsi. Zum ersten Mal seit 23 Jahren wird der Cola-Konzern keine Werbung beim Football-Endspiel schalten. Stattdessen soll das Geld in Social Media-Kampagnen gesteckt werden.
Im Laufe des Montags stellen wir die besten Spots des Super Bowls online.
Dezember 11th, 2009 by Susanne Zornow
TOP 4 TWITTERLINKS
1. Social Media-Nutzung von Unternehmen in Deutschland, nach Branchen sortiert [PDF]
Ergebnisse einer empirischen Studie, entstanden an der Universität Oldenburg in Zusammenarbeit mit der Agentur construktiv.
2. Top 10 Real-Time Technologies of 2009
Die Top-Fünf nach ReadWriteWeb: Pubsubhubbub, RSSCloud, Facebook, Google Real-Time Search und Twitter Search.
3. Social Media: Jetzt aktiv werden in der PR/Kommunikation
Eine kurze Zusammenfassung der F&H Kamingespräche mit dem Thema: „Medien in der Krise – Chance oder Herausforderung für die PR?“
4. Lifestream von leweb: Gerade spricht: Ethan Beard, Director Facebook Developer Network
Der Lifestream ist natürlich vorbei, aber die Vorträge gibt es bei LeWeb zu sehen. Hier
geht´s direkt zu dem Vortrag von Ethan Beard.
Der Blogartikel der Woche
Twitter: Wenn man es übertreibt…

Social-Media-Fundstück der Woche
‚Branding’ mal anders: Ein Mann lässt sich „YouTube“ auf den Arm tätowieren, trifft auf YouTube-Mitbegründer Chad Hurley und das Ganze wird als Video festgehalten. Wo wir das sehen können? …:
Gefunden bei: www.techcrunch.com
Zitat der Woche:
“The Real Time Web is coming so fast we’ve hardly had any time to think about it yet.”
Marshall Kirkpatrick in seinem Artikel „What the Real-Time Web Can Deliver“, in welchem er sich erste Gedanken zu Nutzungsmöglichkeiten von Real-Time-Search macht.
November 6th, 2009 by Susanne Zornow
TOP 4 TWITTERLINKS
1. How to use twitter lists
Das neue Feature Twitter Lists wurde diese Woche erfreut aufgenommen, Josh Catone erklärt, wie´s geht.
2. SOMESSO Zürich 2009: die Konferenz über Social Media und Finance wird auch gestreamt
Dr. Benedikt Köhler von ethority hielt die Keynote bei der Konferenz. Wer den Stream verpasst hat, kann sich Bilder und Präsentationen bei SOMESSO anschauen.
3. The 50 hottest brands on twitter rigthnow
Die Top-Drei: Twitter, Youtube und Facebook.
4. Your personal Google dashboard
Google zeigt, was Google sammelt: Mit dem Google-Dashboard können Nutzer sehen, welche (account-bezogenen) Daten Google über sie gespeichert hat.
Der Blogartikel der Woche
„Weltkompakt“-Experiment: Hier twittert fast die ganze Redaktion
Alexander Becker über die erste Redaktion, der man via Twitter “beim ‘Zeitungsmachen’ zusehen kann”.
Social-Media-Fundstück der Woche
Die Top-Fünf Youtube-Videos des Sommers 2009:
In seiner Studie über Video Sharing in Blogs hat das Unternehmen Sysomos unter anderem die Verlingungs-Häufigkeit von Videos erhoben und präsentiert nun die Top-Fünf aus dem Zeitraum zwischen Juli und September. Hier der musikalische Platz 3:
Die Studie gibt es hier: www.sysomos.com
Gefunden bei: www.readwriteweb.com
Zitat der Woche:
“Jeder hat nun die technische Möglichkeit, sich sein persönliches Medienmüsli zusammenzustellen und dann alles auszublenden, was diesem Profil nicht entspricht.”
www.carta.info
WAZ-Geschäftsführer Bodo Hombach in seinem Aufsatz „Medienethik: Der Taumelflug der totalen Vielfalt“, in welchem er kritische Reflexionen über die Entwicklung der Medienwelt anstellt.
Oktober 25th, 2009 by Alexander Becker
Dem Internet gelingt es immer wieder kleine feine Politik-Peinlichkeiten einer breiten Web-Öffentlichkeit zu erschließen. Die Wirkung kann für den betroffenen Politiker verheerend sein.
Ein gutes Beispiel dafür war Guido Westerwelle. Der kurze YouTube-Clip, in dem der FDP-Politiker einem britischen Journalisten, während einer offiziellen Pressekonferenz abkanzelte, weil dieser in Englisch statt in Deutsch eine Frage stellt, wurde zu einem viralen YouTube-Hit und begründet Westerwelles Ruf kein Englisch zu können.
Aktuelles Beispiel dafür ist nun dieser Clip aus der Pressekonferenz, auf der Angela Merkel die neue Koalition vorstellt. Ein Reporter der niederländischen Tageszeitung “De Telegraaf” spricht die Bundeskanzlerin auf die Rolle von Wolfgang Schäuble bei der CDU-Spendenaffäre von 1999/2000 an. Seine Frage: Wie kann es sein, dass ein Mann Finanzminister werden kann, der damals einfach 100.000 DM vergessen hat. „Ganz großes Lob an den Journalisten (bei dem man die Berufsbezeichnung nicht in Anführungszeichen schreiben muss) – solch beißend sarkastisches Nachbohren ist Merkel sichtlich nicht gewohnt“, kommentiert der Einsteller des Clips.
Ich wage die Spekulation: Dieser kurze Film und die daraus resultierende Web-Öffentlichkeit wird Schäuble und Merkel weit mehr Ärger bereiten, als so manch ein kritischer Pressebericht in einer der etablierten Qualitätsmedien.
April 16th, 2009 by David Nelles
Nachdem nun in jüngster Vergangenheit schon die Fastfood-Ketten KFC & Burger King unangenehme Erfahrungen mit dem Social Media Verhalten ihrer Mitarbeiter machen mussten. Ist nun die amerikanische Pizzakette Domino an der Reihe.
Der Ausgangspunkt dieses PR Desasters war das selbstgedrehte Video zweier Dominos Mitarbeiter, die bei der Zubereitung des Essens für Gäste Körperflüssigkeiten auf den Sandwiches verteilen.
Nachdem die beiden Mitarbeiter, Kristy Hammonds und Michael Setzer, das Video nach der Beendigung ihrer Aufnahme auf YouTube hochluden, nahm das Unheil für Dominos seinen Lauf. Innerhalb von kürzester Zeit verbreitete sich das Video auf Blogs und Dank dem Newsturbo Twitter verteilte sich dieses fiese Filmchen zum Ärger von Domino noch viel schneller. Innerhalb kürzester Zeit hatte dieses Video über 500.000 Views und hatte sich dadurch schon längst zu einer ausgewachsenen Krise entwickelt.
Die Reaktion von Domino kam prompt. Natürlich wurden beide Mitarbeiter vor die Tür gesetzt und zusätzlich rechtliche Schritte eingeleitet. Das Ekelvideo auf YouTube wurde gesperrt, es wurde ein Beitrag auf dem Corporate Blog gepostet und Kontakt mit dem Epizentrum der Krise aufgenommen und zu guter Letzt eine Videobotschaft für Kunden auf YouTube hochgeladen.
Benjamin Ellis dazu:
Domino’s responded on the original blog, but by then the story had propagated and the video was already embedded in dozens of blogs, and in people’s Twitter streams and Facebook status updates. The company issued a statement, somewhat slowly, and in a very quiet corner of their site “update to our valued customers” it said…The nature of the blogosphere is that it is disperate, and doing what Domino’s did (responding on the original blog) simply isn’t enough. Stories propagate from blog to blog and you can’t get to all of them during this sort of incident. Twitter accelerates the process even further – the pace of micro-blogging makes traditional blogging look positively sedentary.
Ellis hat mit seiner Einschätzung Recht. Diese Schlacht ging für Domino verloren. So konnte eine aktuelle Erhebung des amerikanischen Marktforschers YouGov einen klaren Imageverlust der amerikanischen Fastfood-Kette feststellen:
The perception of its quality among consumers went from positive to negative since Monday, according to the research firm YouGov, which holds online surveys of about 1,000 consumers every day regarding hundreds of brands.
Es wird sicherlich für Domino schwer das verlorene Kundenvertrauen wiederzugewinnen, besonders weil es um Lebensmittel geht. Der Fall Domino zeigt aber wieder einmal eindrucksvoll, wie wichtig es für Unternehmen ist, den Bereich Social Media mit in ihr Kommunikationsportfolio aufzunehmen. Es zeigt aber auch, wie wichtig es mittlerweile ist, die eigenen Mitarbeiter im Bereich Social Media zu schulen und feste Social Media Guidelines in Unternehmen einzuführen. Die Fälle Domino, Burger King und KFC zeigen, dass durch Social Media jeder einzelne Mitarbeiter zu einem Krisenauslöser werden kann, daher müssen Mitarbeiter in Bezug auf den eigenen Social Media Gebrauch viel stärker geschult bzw. sensibilisiert werden.
Obwohl Domino in diesem Fall nicht schnell genug reagiert hat, sollte man fairerweise festhalten: Domino hat nicht unbedingt alles falsch gemacht. So haben die Kommunikationsverantwortlichen bei Domino schon im Vorfeld, und nicht erst nachdem der erste Journalist an der Türe klopft, den zentralen Hub der Krise verifiziert und sich dort in die Diskussion eingebracht. Darüber hinaus hat Domino auch den Kanal mit einer Stellungsnahme bespielt, welcher der Auslöser der Krise war: YouTube.
Schließlich muss es darum gehen, solche Krisen zu antipizieren. Antizipation heißt in diesem Fall Aufklärung der eigenen Mitarbeiter und ein sichtbares Engagement der Marke im Bereich Social im Vorfeld. So kann eine aktive Teilnahme an den digitalen Gesprächen der User in den nutzergenerierten Kanälen eine feste Fangemeinde entstehen lassen. Solche Markenfans können bei aufflammenden Krisen die Funktion einer nutzergenerierte Feuerwehr sein, die von sich aus aktiv gegen Verleumdungen gegen die Marke vorgehen.
Meine Einschätzung: nach den Popeln auf der Pizza, wird sich Domino sicherlich sehr intensiv mit dem Thema Social Media auseinandersetzen. Das würde meine These bestätigen, das Unternehmen erst dann aktiv werden, wenn sie am eigenen Leib erfahren haben, wie relevant Social Media für die professionelle Kommunikation geworden ist.
März 12th, 2009 by Nicole Pingel
Nachdem schon Musiker hauptsächlich mit Hilfe von MySpace berühmt geworden sind wie die Arctic Monkeys und Lily Allen, ist nun der wahrscheinlich erste ganzheitliche Social Media Star geboren. Kutiman ist der Name des israelischen Musikers, der zurzeit Mittelpunkt eines Internethypes ist.
Was ist das Besondere an ihm? Er mischt ausschließlich Video- und Audioschnipsel von YouTube Videos zusammen und was daraus entsteht, sind wider Erwarten melodiöse Musikerlebnisse in mehreren unterschiedlichen Musikstilen.
Kutiman hat bereits ein Album mit selbst eingespielter Musik veröffentlicht. Den Produzenten für dieses Projekt hatte er vor ein paar Jahren auch schon über MySpace kennengelernt. Der tatsächliche Durchbruch gelang ihm aber erst jetzt. Zu Beginn dieses Monats launchte der Musiker die ThruYou-Website, auf der seine Mash-Ups zu sehen und zu hören sind. Trotz der eher sporadisch eingerichteten Homepage soll sie laut techcrunch-Blog bereits über eine Million Mal geklickt worden sein. Seine Myspace-Seite wird in naher Zukunft den 200.000sten Besucher empfangen. Und auch auf Twitter wird vielfach über ihn gesprochen.

Wie kam es zu diesem Hype? Kutiman kreiert seine Musik aus Usergenerated Content, was läge da näher, als dass sie auch über diesen Kanal bekannt wird. Er profitierte also offensichtlich vom öffentlichkeitswirksamen Zusammenspiel zwischen Mundpropaganda und Social Media Tools. Alles begann mit drei Freunden, die ein paar E-Mails mit dem Link zu ThruYou verschickten. Von diesem Zeitpunkt an entfalteten die Musikstücke – über verschiedene Social Media Plattformen verbreitet – eine Eigendynamik und Viralität, die Kutiman scheinbar selbst übermannt haben. Zumindest hat er die offenbar sehr aufwendige Betreuung seines Twitter-Streams schon vor ein paar Tagen an einen Freund abgegeben.
Dieses Beispiel zeigt erneut, wie schnell in Zeiten des Web 2.0 Trends und Stars geborenen werden – einzig und allein durch virtuelle Mundpropaganda. Nun stellt sich die Frage, ob Kutiman von jetzt an auch mit seiner selbstgeschriebenen Musik erfolgreich sein wird. Aber wie man sich selbst erfolgreich vermarktet, dürfte er ja nun verstanden haben.
November 7th, 2008 by David Nelles
Die WAZ kommt auf den Blog. Bodo Hombachs Medienunternehmen ist seit heute stolzer Besitzer eines corporate Blogs. Das offizielle Statement der WAZ zu dieser Web 2.0 Initiative:
“Medienwandel bedeutet auch, dass nicht nur „klassische Nachrichten“ neue Kanäle finden. Deshalb wollen wir mit diesem Blog versuchen, bei der schwierigen Diskussion um die Restrukturierung der WAZ-Aktivitäten in NRW einen Informationskanal zu nutzen, der eine Alternative zu Pressemitteilung und Flurfunk darstellt. Die hausinterne Information der Mitarbeiter soll das Blog selbstverständlich nicht ersetzen. Uns ist bewusst, dass wir nie so viel öffentlich machen können, wie Betroffene es sich wünschen. Aber wir glauben, hiermit einen Schritt in die richtige Richtung zu tun. Wir bitten allerdings darum, dass die Diskussion die üblichen Regeln des menschlichen Miteinanders berücksichtigt.“
In dieser Aussage steckt viel Wahrheit.
>> meedia Blog
Machen leitende Angestellte von Facebook nur Urlaub in der Wüste, oder steckt hinter dem Trip von Gideon Yu (CFO facebook) mehr? Anscheinend geht Herrn Zuckerberg das Geld aus. Dies munkelt zumindest der Alley Insider.
Movie 2.0 – youtube wird zum Movie-Channel. Die US Videoplattform youtube steht mit großen Filmstudios in Verhandlung. Ziel soll es sein, Filme in voller Länge auf youtube zu präsentieren.
>>mashable.com
Rolle rückwärts. Nachdem nun der Yahoo-Google Deal endgültig geplatzt ist, werden die Karten neu gemischt. Pech für Yang , Ballmer will nicht mehr.
>> netzökonom
>> reuters
Für diese stürmischen Zeiten macht der Yahoo Gründer noch einen aufgeräumten Eindruck.
Die Zeiten werden sich für Werbeagenturen ändern. Michael Glass beschreibt wie Social Media die Arbeit der klassischen Werbeagenturen auf andere Schwerpunkte lenken wird.
>>fuelingnewbusiness.com
Twitter+Orangensaft+US Wahl = orangener Wahltweetanalyser. Es braucht ein wenig Zeit bevor man die Darstellung versteht, aber trotzdem ein interessanter Ansatz im Bereich Social Media Marketing.
Der Ritterschlag für ethority weblog. Ich hab ein Link von Robert Basic



